Erikoussa ist ein wahrlich kleines Eiland, ca. 25 km von Korfu entfernt, welches zu der Inselgruppe der Diapontischen Inseln gehört und der Präfektur Kerkyra, also Korfu, angeschlossen ist. In den zurück liegenden Jahren hatte ich bereits die anderen beiden bewohnten "Schwesterinseln" Mathraki und Othonie mehrfach besucht, nur auf Erikoussa bin ich komischerweie noch nie gestrandet :-)
Erikoussa ist wie oben erwähnt sehr klein, gerade mal ca. 4 qkm groß. Nach Ankunft auf Erikoussa in einem kleinen Hafen Porto, orientiert man sich am besten an einem Schild, auf welchem die Insel und die Sträßchen abgebildet sind.
Man möchte meinen, so ne winzige Insel ist in null-komma-nix besichtigt, tja....falsch gedacht. Das Inselchen ist total bergig und ne Wanderung dort gestaltet sich doch relativ anstrengend. Es geht überall steil bergauf und bergab. Der höchste Punkt liegt nur ca. 130 m über dem Meerespiegel. Aber die Wege sind teilweise sowas von steil!! Richtige Ortschaften gibt es keine, es sind maximal so kleine Weiler, der Rest sind einzelne Häuser, die einfach lose über das Inselchen verteilt sind.
Wir wanderten die asphaltierten Sträßchen im Uhrzeigersinn entlang und haben uns dann nach ca. 1 Stunde verlaufen, so dass ich einen "Einheimischen" nach dem Weg fragte. In dem netten Fespräch mit dem ca. 65 - 70 jährigen Mann erzählte er mir, dass er auf der Insel geboren wurde, aber schon als junger Mann nach Amerika, sprich den USA, ging. Er hat sich im Laufe der Jahre dann das schöne Haus, vor dem wir standen, gebaut. Er komme aber nur noch selten, höchstens 1 mal im Jahr nach hier zurück. Es wären ja eh nur noch wenige Familien auf der Insel, die Fischerei, der Olivenanbau und der Tourismus würden einfach zu wenig abwerfen zum Leben.
Einige Zeit später waren wir wieder unten am Meer und suchten uns ein schönes Plätzchen am Strand. Nach einem erfrischenden Bad im kühlen Meer und ein wenig Faulenzen in der Sonne sind wir noch zum einer Taverna direkt am Strand gegangen und haben unseren Hunger / Durst gestillt. Leckeres griechisches Essen (Kalamaria und Sardinen vom Grill, Bauernsalat, Tzatziki) zu leicht "sportlichen" Preisen (Inseln sind immer teurer als Festland).
Nach einem kurzen Spaziergang durch die winzige Ortschaft am Hafen, haben wir pünktlich unsere kleine Fähre zurück nach Korfu genommen.
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Fischerboot im Hafen von Agios Stefanos |
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kleine Imbißbude am Hafen von Agios Stefanos |
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wir haben den Hafen von Agios Stfanos verlassen |
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an der Westküste von Erikoussa |
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immer wieder schöne Blicke zum Meer |
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stilles Wandern durch Erikoussa |
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traumhafter Blick von "oben" auf den Hafen Porto |
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griechischer Friedhof |
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Paradies für Yacht-Urlauber |
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hier haben wir gut gegessen |
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im Hintergrund die Insel Korfu |
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Erikoussa im Juli 2017 - Hauptsaison - noch Fragen??? |
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immer noch ein einsamer Strand |
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Hauptsaison und fast keine Gäste |
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das Haus wurde von einem Dimitrios Katechi am 1.6.1909 fertig gestellt |
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sehr gemütliche kleine Kneipe gleich hinter dem Hafen |
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Abschied von Erikoussa |
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Piraten an Bord?? |