Der 1. Silvestertag meines Lebens, den ich in Thailand verbringe. Schön wars, das kann ich sagen - bis zum Schluß! D.h. wir sind erst gegen 02:00 im neuen Jahr wieder nach Hause gekommen.
Am Vormittag haben wir in der Innenstadt ein Wat besucht. Wirklich ein tolles Gebäude.
Während ich um das Wat herum ging, das eine oder andere Foto machte, kniete Bonny mit vielen anderen Thais in einem Nebengebäude, wo ein Mönch seine "Segnungen" den Leuten zuteil werden ließ.
Bonny hat dann noch so hauchdünne Goldplättchen gekauft, die sie verschiedenen Buddhafiguren aufgeklebt hat.
Der grosse goldene Kopf ist übrigends noch im "Rohbau". Da wird mal der komplette Körper vom 2. König von Thailand da stehen. Die anderen Körperteile liegen zum Teil schon aufbaubereit im Hintergrund des Wats.
Nach mehreren Jahren des "Pendelns" zwischen Europa und Südostasien, haben wir nun unser festes "Basislager" in Thailand aufgeschlagen. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre, in denen wir auf dieser Seite des Erdballs hoffentlich viele neue Länder kennenlernen und schöne Erlebnisse haben werden :-)
auf dem Gipfel des Khao Lo Muak
.....einfach nur glücklich !!
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Samstag, 2. Januar 2016
Samstag, 19. Dezember 2015
Reise- und lebenslustiger Rentner..... und uralte Buddhas in einer Höhle
Wie bereits erwähnt, hat es in Prachuap Khiri Khan nicht so viele Touris / Farangs, wie in den meisten anderen bekannten Ferienorten in Thailand. Und das ist auch gut so, so soll es noch recht lange bleiben. Was ich aber nicht glaube!
Wir haben am Strand einen sehr netten deutschen Rentner kennen gelernt, der mit seinen 74 Jahren weit mehr Länder der Erde bereist hat, als ich. Nennen wir den äußerst agilen und jung gebliebenen Herrn einfach mal FRED. Ok, Fred kommt also schon viele Jahre hier in diesen Ort auf seinen 4 monatigen Reisen durch Südostasien. Die Winter verbringt er immer hier oder wochenweise auch in Kambodscha. Er ist wie gesagt Rentner, hat nur eine relativ kleine Rente und verdient sich im Sommerhalbjahr in Deutschland oder Spanien auf Flohmärkten seinen Lebensunterhalt für den Winter.
Da Fred nicht gerne alleine herum reist, hat er meist auch eine weibliche Begleiterin. Zur Zeit leider nicht! Seine "Thai-Freundin", mit der er 9 Jahre "zusammen" war, hat wohl einen jüngeren (Reisebegleiter?) getroffen und will nun nichts mehr von ihm wissen. Armer Fred...... ;-))
Ja, er kann einem schon leid tun. Wie er mir sagte, hat er es nun wirklich langsam satt, immer nur alleine den lieben langen Tag (Nacht ?) zu verbringen. Da Fred sehr rege ist und weiß, dass es in Prachuap diesbezüglich nix, aber auch gar nix zu holen gibt, hat er sich auf den Weg nach Hua Hin gemacht und sich dort ne nette "Reisebegleiterin" angelacht. Und die kommt nun morgen nach Prachuap. Er ist schon ganz aufgeregt, hat heute in seiner Bude noch "klar Schiff" gemacht, Essen und Trinken eingekauft und alles zur Begrüßung fein hergerichtet.
Fred's "neue Perle" spricht null deutsch oder englisch, er spricht null thai..... Fred hat viel Erfahrung, was solche "non-verbalen" Kommunikationsformen betrifft!!
So, jetzt brechen wir hier ab und gehen rüber zu noch älteren Herren.....
Zu über 300 Jahre alten Buddha Statuen, welche sich in einen tiefen Loch unter der Erde, sprich in einer Höhle befinden.
Am Südende der Bucht von Prachuap fährt man mit dem Moped noch ein paar Kilometer weiter und kommt dann zur Bucht von AO NOI (kleinen Bucht). dort gibt es das gleichnamige WAT AO NOI
Das hier ist die Rückansicht des Wats. Die Frontansicht ist richtig toll, da der Eingang von zwei 9-köpfigen Wasserschlangen bewacht wird. Da die Sonne zu unserer Zeit extrem "gegen uns" stand, sind die Fotos echt besch.... geworden. Wir werden auf jeden Fall am Vormittag mal wieder hinfahren und dann haben wir die Sonne im Rücken und können euch die Frontansicht dieses schönen Gebäudes besser zeigen.
Richtig schön und auch recht anstrengend wurde es aber danach. Wir sind eine Treppe den Berg hoch gestiegen, viele 100 Stufen, ich hab sie nicht gezählt. Aber es war wirklich anstrengend. Schöne Ausblicke über die Ao Noi, die kleine Bucht, waren willkommende Verschnaufpausen :-))
Endlich oben angekommen, standen wir vor einem "Loch", welches über eine steile Treppe zum Hinuntergehen einlud. Am Eingng war ein kleiner "Geldautomat", in welchen man 10 Baht einwerfen konnte, danach hatte man 10 Minuten Licht in der Höhle, welche wir nun besichtigen wollten.
In einem kleinen Körbchen lagen Tschenlampen bereit, falls man unten in der Höhle die Zeit verbummelt und das Licht ausgeht, bevor man wieder oben ist.
Es versprach also spannend zu werden!!
Wir stiegen mit noch 2 weiteren "Farangs" aus Italien hinuter in das kühle Loch. Es ging wirklich steil bergab
Unten angekommen, ging es durch mehrere Gewölbekammern, welche mit Neonlichtern spärlich ausgeleuchtet waren. An den Höhlendecken hingen unzählige Fledermäuse, es war ein gespenstisches Szenario.
Für mich am schönsten waren diese "Kameraden", die so schön still in Reih und Glied, seit über 300 Jahren, der Dinge harren, die da irgendwann auf sie zukommen....
Es war ein wirklich tolles Erlebnis da "oben auf dem Berg - tief unten in der Erde"
Wir haben am Strand einen sehr netten deutschen Rentner kennen gelernt, der mit seinen 74 Jahren weit mehr Länder der Erde bereist hat, als ich. Nennen wir den äußerst agilen und jung gebliebenen Herrn einfach mal FRED. Ok, Fred kommt also schon viele Jahre hier in diesen Ort auf seinen 4 monatigen Reisen durch Südostasien. Die Winter verbringt er immer hier oder wochenweise auch in Kambodscha. Er ist wie gesagt Rentner, hat nur eine relativ kleine Rente und verdient sich im Sommerhalbjahr in Deutschland oder Spanien auf Flohmärkten seinen Lebensunterhalt für den Winter.
Da Fred nicht gerne alleine herum reist, hat er meist auch eine weibliche Begleiterin. Zur Zeit leider nicht! Seine "Thai-Freundin", mit der er 9 Jahre "zusammen" war, hat wohl einen jüngeren (Reisebegleiter?) getroffen und will nun nichts mehr von ihm wissen. Armer Fred...... ;-))
Ja, er kann einem schon leid tun. Wie er mir sagte, hat er es nun wirklich langsam satt, immer nur alleine den lieben langen Tag (Nacht ?) zu verbringen. Da Fred sehr rege ist und weiß, dass es in Prachuap diesbezüglich nix, aber auch gar nix zu holen gibt, hat er sich auf den Weg nach Hua Hin gemacht und sich dort ne nette "Reisebegleiterin" angelacht. Und die kommt nun morgen nach Prachuap. Er ist schon ganz aufgeregt, hat heute in seiner Bude noch "klar Schiff" gemacht, Essen und Trinken eingekauft und alles zur Begrüßung fein hergerichtet.
Fred's "neue Perle" spricht null deutsch oder englisch, er spricht null thai..... Fred hat viel Erfahrung, was solche "non-verbalen" Kommunikationsformen betrifft!!
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| Auf jeden Fall ist er auch sehr tierlieb!! |
So, jetzt brechen wir hier ab und gehen rüber zu noch älteren Herren.....
Zu über 300 Jahre alten Buddha Statuen, welche sich in einen tiefen Loch unter der Erde, sprich in einer Höhle befinden.
Am Südende der Bucht von Prachuap fährt man mit dem Moped noch ein paar Kilometer weiter und kommt dann zur Bucht von AO NOI (kleinen Bucht). dort gibt es das gleichnamige WAT AO NOI
Das hier ist die Rückansicht des Wats. Die Frontansicht ist richtig toll, da der Eingang von zwei 9-köpfigen Wasserschlangen bewacht wird. Da die Sonne zu unserer Zeit extrem "gegen uns" stand, sind die Fotos echt besch.... geworden. Wir werden auf jeden Fall am Vormittag mal wieder hinfahren und dann haben wir die Sonne im Rücken und können euch die Frontansicht dieses schönen Gebäudes besser zeigen.
Richtig schön und auch recht anstrengend wurde es aber danach. Wir sind eine Treppe den Berg hoch gestiegen, viele 100 Stufen, ich hab sie nicht gezählt. Aber es war wirklich anstrengend. Schöne Ausblicke über die Ao Noi, die kleine Bucht, waren willkommende Verschnaufpausen :-))
Endlich oben angekommen, standen wir vor einem "Loch", welches über eine steile Treppe zum Hinuntergehen einlud. Am Eingng war ein kleiner "Geldautomat", in welchen man 10 Baht einwerfen konnte, danach hatte man 10 Minuten Licht in der Höhle, welche wir nun besichtigen wollten.
In einem kleinen Körbchen lagen Tschenlampen bereit, falls man unten in der Höhle die Zeit verbummelt und das Licht ausgeht, bevor man wieder oben ist.
Es versprach also spannend zu werden!!
Wir stiegen mit noch 2 weiteren "Farangs" aus Italien hinuter in das kühle Loch. Es ging wirklich steil bergab
Unten angekommen, ging es durch mehrere Gewölbekammern, welche mit Neonlichtern spärlich ausgeleuchtet waren. An den Höhlendecken hingen unzählige Fledermäuse, es war ein gespenstisches Szenario.
Für mich am schönsten waren diese "Kameraden", die so schön still in Reih und Glied, seit über 300 Jahren, der Dinge harren, die da irgendwann auf sie zukommen....
Es war ein wirklich tolles Erlebnis da "oben auf dem Berg - tief unten in der Erde"
Mittwoch, 2. Dezember 2015
Die Tage plätschern so dahin......
Jetzt haben wir schon Dezember und wir sind schon ganz langsam in eine Art "zeitlosen Zustand" hinüber geglitten. Wir müssen überlegen, was für ein Wochentag ist, vom Datum ganz zu schweigen.
Das ist gut so, genau so soll es sein!!
Vorgestern, 30.11.15 haben wir "Europäer" den "Thais" mal so richtig gezeigt, wie man grillt. Ein Grill nach unserer Lesart war natürlich nicht vorhanden, was soll's. Irgendwo ums Haus herum fanden wir ein paar Backsteine, den Grillrost haben wir auf dem Markt für "kleines Geld" gekauft. Ebenso die Holzkohle.
Bonny brachte ein totes Huhn vom Markt mit, so als Ganzes, mit Kopf und Innereien und allem drum und dran. Ich hab das Huhn ausgenommen und geputzt und zerteilt. Bonny hat es schön mariniert.
4 schöne Fische haben wir auch noch vorbereitet, es sollte ja ein schönes Grillfest werden.
Und ich kann euch sagen, es hat wirklich sehr gut gemundet. Bonny's Bruder hat noch Soßen und Gemüse hergerichtet. Es war ein köstliches Abendessen.
Gestern, 1.12.15, sind wir auf eine Geburtstagsfeier eingeladen gewesen. Wir hatten die Tage zuvor an der Straße ganz eindeutig einen "Farang" erkannt und ihn angesprochen. Es war ein Deutscher, Uwe aus Krefeld! Er ist mit einer Thai seit einigen Jahren verheiratet und hat im Nachbardorf ein schönes Haus gebaut. Er kommt immer nur 2 mal im Jahr hier her, da er noch 3 Jahre arbeiten muß. Dann wird er nach hier übersiedeln.
Er feierte mit seiner ganzen Verwandtschaft und den Nachbarn seinen 58. Geburtstag. Leider keine Fotos von der Party, da Foto vergessen :-((
Er freut sich auf sein künftiges Leben hier "in the middle of nowhere", für mich persönlich wäre das absolut nix.
Kleines Schmankerl am Rande: Beim Gespräch mit seiner 85-jährigen Schwiegermutter, fragte diese die Bonny, aus welchem Dorf sie denn stamme. Sie sagte aus Dong Ku. Die Oma schüttelte den Kopf, dort sei sie noch nie gewesen. Zur Orientierung: Dong Ku liegt ganze 4 km entfernt vom Wohnort der Schwiegermutter! D.h. die gute Frau hat in 85 Jahren nie Zeit gefunden, mal aus ihrem kleinen Dörfchen ein paar wenige Kilometerchen rauszukommen. Unglaublich!!
Heute, 2.12.15, haben wir das schöne Wat Kongwirai, besucht. Es liegt nur wenige Km von Bonny's Haus entfernt. Sie hat dort einen Mönch besucht, den sie von früher her kannte.
Das ist gut so, genau so soll es sein!!
Vorgestern, 30.11.15 haben wir "Europäer" den "Thais" mal so richtig gezeigt, wie man grillt. Ein Grill nach unserer Lesart war natürlich nicht vorhanden, was soll's. Irgendwo ums Haus herum fanden wir ein paar Backsteine, den Grillrost haben wir auf dem Markt für "kleines Geld" gekauft. Ebenso die Holzkohle.
Bonny brachte ein totes Huhn vom Markt mit, so als Ganzes, mit Kopf und Innereien und allem drum und dran. Ich hab das Huhn ausgenommen und geputzt und zerteilt. Bonny hat es schön mariniert.
4 schöne Fische haben wir auch noch vorbereitet, es sollte ja ein schönes Grillfest werden.
Und ich kann euch sagen, es hat wirklich sehr gut gemundet. Bonny's Bruder hat noch Soßen und Gemüse hergerichtet. Es war ein köstliches Abendessen.
Gestern, 1.12.15, sind wir auf eine Geburtstagsfeier eingeladen gewesen. Wir hatten die Tage zuvor an der Straße ganz eindeutig einen "Farang" erkannt und ihn angesprochen. Es war ein Deutscher, Uwe aus Krefeld! Er ist mit einer Thai seit einigen Jahren verheiratet und hat im Nachbardorf ein schönes Haus gebaut. Er kommt immer nur 2 mal im Jahr hier her, da er noch 3 Jahre arbeiten muß. Dann wird er nach hier übersiedeln.
Er feierte mit seiner ganzen Verwandtschaft und den Nachbarn seinen 58. Geburtstag. Leider keine Fotos von der Party, da Foto vergessen :-((
Er freut sich auf sein künftiges Leben hier "in the middle of nowhere", für mich persönlich wäre das absolut nix.
Kleines Schmankerl am Rande: Beim Gespräch mit seiner 85-jährigen Schwiegermutter, fragte diese die Bonny, aus welchem Dorf sie denn stamme. Sie sagte aus Dong Ku. Die Oma schüttelte den Kopf, dort sei sie noch nie gewesen. Zur Orientierung: Dong Ku liegt ganze 4 km entfernt vom Wohnort der Schwiegermutter! D.h. die gute Frau hat in 85 Jahren nie Zeit gefunden, mal aus ihrem kleinen Dörfchen ein paar wenige Kilometerchen rauszukommen. Unglaublich!!
Heute, 2.12.15, haben wir das schöne Wat Kongwirai, besucht. Es liegt nur wenige Km von Bonny's Haus entfernt. Sie hat dort einen Mönch besucht, den sie von früher her kannte.
Samstag, 28. November 2015
27.11.2015 - Ausflug zum Wat Kiriwong und Wat Kao Noh
Gestern wollten wir mal dem doch sehr beschaulichen Landleben in Dong Khu entfliehen und einen Ausflug in die große Stadt unternehmen, d.h. wir sind nach Nakhon Sawan gefahren (immerhin ca. 100.000 Einwohner). Dort gibt es das wunderschöne Wat Kiriwong, was wirklich einen Besuch wert ist!
Da Bonny sich bei dem "rechtsgesteuerten Linksverkehr" nicht wohl fühlt, habe ich den Isuzu Pickup den ganzen Tag gesteuert. Auf dem Land und in den Nebenstraßen ist es kein Problem mit der umgekehrten Fahrweise, aber in einer Großstadt mit dem ganzen Verkehrsaufkommen braucht man schon ne gewisse Konzentration, vorallem beim Abbiegen auf mehrspurigen Fahrbahnen und im mehrspurigen Kreisverkehr. Aber ich habe die beiden Damen und mich selbst am späten Abend wieder gut nach Hause gebracht :-)
Begleitet hat uns eine Nichte von Bonny, das Mädel ist 14 Jahre alt, hört auf den Namen Zoo und ist vom Gott des Wachstums nicht gerade großzügig bedacht worden - sie ist nur 1,35 m klein.
Aber sie ist ne echt lustige Göre, etwas schüchtern, aber taut so langsam auf und ist vorallem total happy, wenn sie mit uns was unternehmen kann.
Da Bonny sich bei dem "rechtsgesteuerten Linksverkehr" nicht wohl fühlt, habe ich den Isuzu Pickup den ganzen Tag gesteuert. Auf dem Land und in den Nebenstraßen ist es kein Problem mit der umgekehrten Fahrweise, aber in einer Großstadt mit dem ganzen Verkehrsaufkommen braucht man schon ne gewisse Konzentration, vorallem beim Abbiegen auf mehrspurigen Fahrbahnen und im mehrspurigen Kreisverkehr. Aber ich habe die beiden Damen und mich selbst am späten Abend wieder gut nach Hause gebracht :-)
Begleitet hat uns eine Nichte von Bonny, das Mädel ist 14 Jahre alt, hört auf den Namen Zoo und ist vom Gott des Wachstums nicht gerade großzügig bedacht worden - sie ist nur 1,35 m klein.
Aber sie ist ne echt lustige Göre, etwas schüchtern, aber taut so langsam auf und ist vorallem total happy, wenn sie mit uns was unternehmen kann.
Sonntag, 22. November 2015
21.11.2015 - 2. Tag in Lop Buri
Am Vormittag, nach einem typisch thailändischen Frühstück mit KAU PAD GAI (gebratener Reis mit Hühnchen und viel Chili) haben wir beschlossen, in die Stadtmitte zu fahren und uns ein Moped zu mieten. Wir nahmen uns ein Motorrad-Taxi, das uns beide mitnahm. Es brachte uns an eine Haltestelle, wo die Sammeltaxis (geniales Verkehrsmittel: 7 Baht = 0,18 Euro und man kann einsteigen und aussteigen wo man will - alles immer der gleiche Preis!) vorbeikommen.
Mit unserem Moped, das wirklich gut im Schuß war, sind wir dann die Umgebung abgefahren. In nordöstlicher Richtung sah man von weitem eine kleine Bergkette, zu welcher wir hin steuerten. Nach ca. 20 km kamen wir ganz plötzlich nach einigen Kurven auf eine kleine Hochebene, wo sich ein wirklich toller See (der heißt Ang Sub Lek) befindet.
Entlang des Sees hatte es unzählige kleine, auf Stelzen gebaute Holzhüttchen. Wir entschieden uns weiter zu fahren und auf dem Rückweg dort Rast zu machen.
Wir fuhren weiter durch wirklich schöne Landschaften und kamen an 2 kleineren Wats (Klöstern) vorbei.
Das sind übrigends Manyok-Felder!!
Auf dem Rückweg dann die geplante Rast am schönen See. Es gab an der Stelle, wo wir parkten, eine kleine Bude, die Essen und Trinken anbot. Um eines der Holzhäuschen zu nutzen mußte man eine kleine Gebühr von 50 Baht bezahlen. Dann konnte man so lange dort verweilen wie man wollte. Gesagt getan, eine schönes Plätzchen war uns sicher.
Wir bestellten in der Bude was zu trinken und machten es uns gemütlich. Es war so herrlich entspannend, die schöne Seelandschaft zu genießen, das Wetter war herrlich warm (ca. 30 Grad) und es wehte ständig ein erfrischender Wind. Um uns herum waren alle Häuschen dann im Laufe der Zeit von Thais belegt. Kleinere Gruppen von jüngeren Leuten, ganze Familien mit bis zu 6 Personen oder auch nur verliebte Paare. Wir stellten dann schnell fest, dass die Thais zum Teil ihre Getränke (hauptsächlich Mekong Whisky) selbst mitbrachten und nur das Essen dort bestellten.
Ab und zu fuhren oder gingen "fliegende Händler" an den Hüttenreihen entlang und boten ihre Waren an. Einer davon war für mich ein absolutes Highlight, da noch nie gesehen. Es war so ein Thai-typischer Moped-Wagen mit Warenauslage und Kochgelegenheit.
Er verkaufte getrocknete Tintenfische!! Wir bestellten 3 Tintenfische, welche er dann vor meinen Augen zubereitete. Wie gesagt, das Rohmaterial ist getrocknet:
Diese Art der Zubereitung hat mich total fasziniert!!
Zunächst werden die getrockneten Tintenfische auf einem Grill über Holzkohle einige Minuten gegrillt. Dann nimmt der die heißen Tintenfische und zieht sie durch eine Art "Nudelmaschine" mehrfach durch, bis sie total platt und dünn sind. Dies wird dann auf einem Tellerchen mit einem winzigen Dipp-Schüsselchen (süßsaure Erdnußsoße) an den Kunden gereicht.
Un das kostet nur 50 Baht, das sind Euro 1,32!!
Wir hätten gerne den ganzen Tag dort verbracht, so schön war das. Bonny ist natürlich auch in Kontakt mit den Nachbarhüttchen gekommen. Dabei hat sich rausgestellt, dass eine Frau aus der gleichen Stadt kommt, wie Bonny. Auf der anderen Seite hatte sich eine Familie niedergelassen mit einem knuffigen Bürschchen:
Und Losverkäufer sind auch vorbei gekommen ;-) Bonny, als echte Thai, konnte da nicht widerstehen, sie kaufte 2 Lose mit den Endziffern unseres Lebensalters.
Der Hauptgewinn wird am 1.12.15 gezogen und er beträgt immerhin 6 Millionen Baht (157.980 Euro). Es ist ja klar, dass wir gewinnen :-) Das reicht aber leider noch nicht um uns eines der noch freien Appartements am Chao Praya Fluß zu kaufen :-((
Auf unserem Heimweg sind wir dann noch an einem echt schönen Wat vorbei gekommen. Das Wat heißt WAT THAN LUAN PHUTONG und ist eines der schönsten Wats, die ich je gesehen habe.
Eine Besonderheit hat dieses Wat: Es gibt dort eine Höhle, die über eine Treppe hinab betreten werden kann. Unten ist es herrlich kühl und nach einem kurzen Fußweg öffnet sich diese Höhle zu einem schönen großen Raum, in welchem auch ein Buddha aufgestellt ist.
Fast wären wir noch "hängen geblieben" im Wat, da Bonny mit 2 Mönchen ins Gespräch kam. Am Abend war eine große Meditation geplant.... 6 Stunden!! Ich wollte da nicht mitmachen, solange still sitzen kann ich nicht.
Einer der beiden Mönche (der ohne Besen) war übrigends in seinem "früheren Leben" Polizist ;-))
Es war ein super toller Tag, der leider mit einem nicht so tollen Essen in der Innenstadt von Lop Buri zu Ende ging. Es war ok, aber eben nicht so toll, wie die verganenen Abende!!
Am Sonntag, 22.11.15 fahren wir um 13:00 mit dem Schnellzug von Lop Buri nach Nakhon Sawan, wo uns Bonny's Bruder mit seinem Pickup abholen wird.
Mit unserem Moped, das wirklich gut im Schuß war, sind wir dann die Umgebung abgefahren. In nordöstlicher Richtung sah man von weitem eine kleine Bergkette, zu welcher wir hin steuerten. Nach ca. 20 km kamen wir ganz plötzlich nach einigen Kurven auf eine kleine Hochebene, wo sich ein wirklich toller See (der heißt Ang Sub Lek) befindet.
Entlang des Sees hatte es unzählige kleine, auf Stelzen gebaute Holzhüttchen. Wir entschieden uns weiter zu fahren und auf dem Rückweg dort Rast zu machen.
Wir fuhren weiter durch wirklich schöne Landschaften und kamen an 2 kleineren Wats (Klöstern) vorbei.
Das sind übrigends Manyok-Felder!!
Auf dem Rückweg dann die geplante Rast am schönen See. Es gab an der Stelle, wo wir parkten, eine kleine Bude, die Essen und Trinken anbot. Um eines der Holzhäuschen zu nutzen mußte man eine kleine Gebühr von 50 Baht bezahlen. Dann konnte man so lange dort verweilen wie man wollte. Gesagt getan, eine schönes Plätzchen war uns sicher.
Wir bestellten in der Bude was zu trinken und machten es uns gemütlich. Es war so herrlich entspannend, die schöne Seelandschaft zu genießen, das Wetter war herrlich warm (ca. 30 Grad) und es wehte ständig ein erfrischender Wind. Um uns herum waren alle Häuschen dann im Laufe der Zeit von Thais belegt. Kleinere Gruppen von jüngeren Leuten, ganze Familien mit bis zu 6 Personen oder auch nur verliebte Paare. Wir stellten dann schnell fest, dass die Thais zum Teil ihre Getränke (hauptsächlich Mekong Whisky) selbst mitbrachten und nur das Essen dort bestellten.
Ab und zu fuhren oder gingen "fliegende Händler" an den Hüttenreihen entlang und boten ihre Waren an. Einer davon war für mich ein absolutes Highlight, da noch nie gesehen. Es war so ein Thai-typischer Moped-Wagen mit Warenauslage und Kochgelegenheit.
Er verkaufte getrocknete Tintenfische!! Wir bestellten 3 Tintenfische, welche er dann vor meinen Augen zubereitete. Wie gesagt, das Rohmaterial ist getrocknet:
Diese Art der Zubereitung hat mich total fasziniert!!
Zunächst werden die getrockneten Tintenfische auf einem Grill über Holzkohle einige Minuten gegrillt. Dann nimmt der die heißen Tintenfische und zieht sie durch eine Art "Nudelmaschine" mehrfach durch, bis sie total platt und dünn sind. Dies wird dann auf einem Tellerchen mit einem winzigen Dipp-Schüsselchen (süßsaure Erdnußsoße) an den Kunden gereicht.
Un das kostet nur 50 Baht, das sind Euro 1,32!!
Und Losverkäufer sind auch vorbei gekommen ;-) Bonny, als echte Thai, konnte da nicht widerstehen, sie kaufte 2 Lose mit den Endziffern unseres Lebensalters.
Der Hauptgewinn wird am 1.12.15 gezogen und er beträgt immerhin 6 Millionen Baht (157.980 Euro). Es ist ja klar, dass wir gewinnen :-) Das reicht aber leider noch nicht um uns eines der noch freien Appartements am Chao Praya Fluß zu kaufen :-((
Auf unserem Heimweg sind wir dann noch an einem echt schönen Wat vorbei gekommen. Das Wat heißt WAT THAN LUAN PHUTONG und ist eines der schönsten Wats, die ich je gesehen habe.
Eine Besonderheit hat dieses Wat: Es gibt dort eine Höhle, die über eine Treppe hinab betreten werden kann. Unten ist es herrlich kühl und nach einem kurzen Fußweg öffnet sich diese Höhle zu einem schönen großen Raum, in welchem auch ein Buddha aufgestellt ist.
Fast wären wir noch "hängen geblieben" im Wat, da Bonny mit 2 Mönchen ins Gespräch kam. Am Abend war eine große Meditation geplant.... 6 Stunden!! Ich wollte da nicht mitmachen, solange still sitzen kann ich nicht.
Einer der beiden Mönche (der ohne Besen) war übrigends in seinem "früheren Leben" Polizist ;-))
Es war ein super toller Tag, der leider mit einem nicht so tollen Essen in der Innenstadt von Lop Buri zu Ende ging. Es war ok, aber eben nicht so toll, wie die verganenen Abende!!
Am Sonntag, 22.11.15 fahren wir um 13:00 mit dem Schnellzug von Lop Buri nach Nakhon Sawan, wo uns Bonny's Bruder mit seinem Pickup abholen wird.
Samstag, 14. November 2015
Nachtrag zum 3. Bangkok-Tag
So gegen 20:00 hatten wir noch Lust auf China-Town. Das Tuk Tuk brachte uns in wenigen Minuten in das für gutes Essen bekannte Viertel von Bangkok. Wir waren echt erschlagen....von den Menschenmengen, der Farbenvielfalt, dem lustigen Treiben überall, das irre Angebot an "Fressgelegenheiten" für jeden Geldbeutel. Unzählige Geschäfte und Buden, Taxis, Busse, Autos, Mopeds, Tuk Tuk's schieben sich durch die Mainstreet. In den Nebensträßchen ist es nicht minder hektisch.
Man weiß nicht, wo man zuerst hinschauen soll, es ist ein "Frontalangriff" auf das geistige Fassungsvermögen ;-)
In einer Seitenstraße sind wir auf einen Grillstand aufmerksam geworden, an dem die Leute Schlange standen. Wir haben uns außer der Reihe gleich ein kleines Tischchen ergattert und haben dann.......seeeehr lange aufs Essen warten müssen. Ca 1 bis 1/2 Stunden. Aber so ergeht es allen dort, denn alle Speisen werden von nur einem Koch direkt vor den Augen der Gäste frisch zubereitet. Man muss sich halt die die Zeit mit Singha Bier verkürzen ;-)
Es hat sensationell geschmeckt..... Bonny wars etwas zu scharf!!
Auf dem Heimweg hat uns noch ein anderer kleiner Grillstand am Straßenrand total angemacht. Ein ganzer Kalamar, frisch auf Holzkohle gegrillt für 60 Baht!! Das sind keine 2 Euro. Seht selbst.....
Man weiß nicht, wo man zuerst hinschauen soll, es ist ein "Frontalangriff" auf das geistige Fassungsvermögen ;-)
In einer Seitenstraße sind wir auf einen Grillstand aufmerksam geworden, an dem die Leute Schlange standen. Wir haben uns außer der Reihe gleich ein kleines Tischchen ergattert und haben dann.......seeeehr lange aufs Essen warten müssen. Ca 1 bis 1/2 Stunden. Aber so ergeht es allen dort, denn alle Speisen werden von nur einem Koch direkt vor den Augen der Gäste frisch zubereitet. Man muss sich halt die die Zeit mit Singha Bier verkürzen ;-)
Es hat sensationell geschmeckt..... Bonny wars etwas zu scharf!!
Auf dem Heimweg hat uns noch ein anderer kleiner Grillstand am Straßenrand total angemacht. Ein ganzer Kalamar, frisch auf Holzkohle gegrillt für 60 Baht!! Das sind keine 2 Euro. Seht selbst.....
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