auf dem Gipfel des Khao Lo Muak

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.....einfach nur glücklich !!
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Donnerstag, 19. November 2015

18.11.2015 - 7. Tag in Bangkok

Am Mittwoch, 18.11.2015, haben wir nach dem obligatorischen "Früchte-Frühstück" den neuen Thai-Pass von Bonny abgeholt. Nun braucht sie zukünftig kein Visum mehr beantragen und kann einfacher ein- und ausreisen. 

Gleich neben der Pass-Behörde ist ein kleiner Suppenladen. Bonny hat mir zu einer Spezialität geraten. Eine ganz spezielle Hühnersuppe soll ich probieren. Ok, warum nicht! Wie speziell, das stellte sich schnell heraus. In der Suppe, welche köstlich duftete und mit allerlei Einlagen versehen war (Hühnerschenkelchen, Hühnerleber, Gemüse aller Art), war unter den Glasnudeln 2 Hühnerbeine versteckt. OK, probieren geht über studieren.... zunächst eigenartig, die Beinchen abzukauen oder mehr doch abzulutschen. Aber sie waren lecker. Nicht viel Fleisch dran aber geschmacklich fein. Bonny meinte noch, ich solle doch die ganzen Knorpelchen bitteschön alle kauen und auch mit essen. Na ja, man solls ja nicht übertreiben :-))

Danach fuhr uns ein Taxi  -  ich bin noch nie soviel Taxi / Tuk Tuk in meinem Leben gefahren  -  rüber auf die andere Seite des Chao Praya Flusses. Am Podiman-Pier haben wir uns ein Tagesticket für die öffentlichen Schiffe gekauft (150 Baht pro Person) und sind mit einem der nächsten Boote bis zur Endstation im nördlichen Teil Bangkoks gefahren, d.h. bis nach Thonburi (Fahrzeit über 1 Stunde). Dort hat es viel weniger Touristen, die Häuser wirken gepflegter und alles ist ursprümnglicher / authentischer. Auf dem Spaziergang durch die Stadt, kamen wir zu einem tollen Markt. ein echter Thai-Markt, wir waren die einzigen Touris dort. Von Gemüse über Fische und Fleisch war wirklich alles zu haben. Leider hat meine Kamera gerade gesponnen und ich konnte das nicht alles fotografieren. Auf dem Weg zurück mußte Bonny unbedingt noch ne Spezialität an einem der vielen mobilen Freßstände kaufen. Ganz kleine Süßwasser-Shrimps, die noch nicht alle tot waren, was an dem Herumkrabbeln deutlich erkennbar war. Die Frau vom Stand nahm ne Schaufel voll, verfrachtete die Krabbler in eine Schale, dann wurden Gewürze (vor allem viel Chili und Knoblauch) und ne Soße drübergeschüttet, das ganze dann gut durchgemischt (jetzt waren alle tot  -  behauptet wenigstens Bonny) und in eine kleine durchsichtige Tragetüte gepackt. Dieses "Leckerle" kostete 40 Baht (ca. 1 Euro)!
Zuhause im Hotel haben wir das dann gegessen. Hatte wirklich einen tollen Geschmack, nur die Fühlerchen der Shrimps haben manchmal beim runterschlucken im Hals gekitzelt ;-))

Zurück zum Pier sind wir dann mit 2 Fahrrad-Rikschas gefahren. Mein Rikscha-Fahrer war ne Lusche, Bonny's Fahrer war einfach durchtrainierter und hat mit ca. 2 Rikscha-Längen gewonnen :-))

Hier noch einige Fotos von der Bootsfahrt auf dem Chao Praya Fluß und ein paar Impressionen vom Markt:




















17.11.2015 - 6. Tag in Bangkok

Am Dienstag, 17.11.2015, haben wir echt lange geschlafen. Bis 11:30!! Kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren sooo lange gepennt zu haben. Nach einem "Früchte Frühstück" (frische Mangos, Papaya und kleine Eierbananen)



sind wir mit unserem Lieblingsverkehrsmittel, dem öffentlichen Klong-Boot bis zur Endstation in den östlichen Stadtteil von Bangkok gefahren. 



Diese Boote verkehren regelmäßig von 8 Uhr morgends bis am Abend, man kommt damit schnell von A nach B und es kostet fast nix. Und auf der Fahrt sieht man witzige Sachen:






Direkt an der Endstation gab es ein schönes Wat zu sehen. Leider konnten wir nicht rein, da es gerade an dem Tag eine "Beerdigung", sprich Totenfeier gab. Deshalb nur ein paar Fotos von außen:







Bevor wir wieder zurück fuhren haben wir noch schnell in einer Suppenküche eine frisch zubereitete Hühnersuppe gegessen. 2 große Schüsseln Suppe und 2 Getränke zusammen 97 Baht, ca. 2,50 Euro!!

Spät am Abend haben wir ein abolutes Highlight besucht....den BAiYOKE Tower, den ich in einem früheren Post schon beschrieben habe. Man muß ne Eintrittkarte kaufen, welche pro Person 400 Baht kostet. Enthalten ist 1 Freigetränk in der Sky-Bar im 83. Stockwerk. Der Hit ist aber die Aussichtsplattform im 84. Stock, welche sich in langsamer Geschwindigkeit um den Tower dreht. Das ist schon ein irres Gefühl da oben und Bangkok bei Nacht ist einfach ein überwältigendes Schauspiel. Aber seht selbst:






Und eine Werbetafel, welche ständig die Farben wechselt hat unser Selfie auch noch farblich aufgepeppt :-)



Auf dem Heimweg ist unser Tuk Tuk Fahrer plötzlich krank geworden. Ich hab mich als Ersatzfahrer angeboten und wurde gleich für die gesamte Nachtschicht eingeteilt. Fragt mich bitte nicht, wie oft ich mich verfahren habe...... ;-))



Montag, 16. November 2015

16.11.2015 - 5. Tag in Bangkok

Heute sind wir relativ früh raus, da wir Bonny's neuen Thai-Pass abholen sollten. Man hatte uns gesagt er könne am Montag Vormittag abgeholt werden. Ich dachte noch, Thais sind bestimmt so ähnlich wie Griechen.... und genau so wars.
Sie solle morgen wiederkommen, er sei noch nicht fertig :-( 
Die Griechenland-Kenner wissen was ich meine! 

Ok, dann erstmal einen kleinen Grillstand angesteuert und was leckeres gegessen. Da vergisst man seinen Frust sofort.



Und was kann man danach so machen? 


Woga hat sich die Haare echt gaanz kurz schneiden lassen. Das Foto verkneife ich mir!

Anschließend sind wir zum Königspalast und dem Wat Phra Käo (die Links zeigen tolle Fotos von den beiden Objekten) gefahren. Wir hatten echt vor, diese beiden Top 3 Sehenswürdigkeiten Bangkoks zu besuchen. Aber: Tausende von Menschen, riesige Schlangen von Besuchern, die zum Teil den Verkehr zum erliegen brachten, ewiges Warten und dann im Trippelschritten weiter  -  wir haben es bis zur Kasse geschafft und haben dann beschlossen, diese Show zu beenden. Und zudem zogen wieder schwarze Gewitterwolken auf und tatsächlich, in den nächsten 2 Stunden hat es phasenweise wie aus Kübeln gegoßen.

Zuerst wollten wir eigentlich ins Hotel fahren, sind dann aber in einer kleinen Regenpause bis runter zu einem Pier an die große Wasserader von Bangkok, den Chao Praya. Für 3 Baht (wenige als 10 Euro-Cent) pro Person kann man hier eine kleine Fähre nehmen und sich rüber ans andere Ufer schippern lassen. Dort wollten wir den Wat Arun anschauen. Leider wird er zur Zeit renoviert und wir konnten nur einen kleinen Tempel davor besichtigen. 

Aber an der Landungsbrücke, wo die Fährboote anlegen gabs was lustiges zu bestaunen. Die Thais verkaufen dort an Touris und einheimische Besucher Toastbrot um die Fische im Wasser des Flußes und Tauben zu füttern. Da schwimmen riesige, karpfenartige Fische maßenweise im Fluß und schlagen sich um das Brot, dass ins Wasser geworfen wird.



Ein Fischreiher schaut interessiert zu und wird auch ab und zu fündig mit einem der kleineren Fischlein.



Zwischendurch kommen Thais und tragen kleine Gefässe zum Ufer, wo sie dann den Inhalt ins Flußwasser kippen. Es rutschen kleine Fische, Aale oder Schildkröten raus, alle in Miniformat. Auch die kann man an Ständen vor dem Tempel kaufen. Die Thais glauben dran, dass, wenn sie ein entsprechendes Tier wieder frei lassen, dann springt diese gute Tat auf sie selbst über.



 Und jetzt noch ein paar Fotos zu den Tauben:





Auf unserem Heimweg hats wieder geschüttet wie Sau, so dass wir uns irgendwo unterstellen mußten. Ein Taxi war so gut wie nicht zu kriegen, da diese, wie Bonny mir erklärte, bei Regengüssen nicht gerne lange Strecken fahren möchten. Keiner fährt mehr Tuk Tuk, da diese offen sind und bei Starkregen man in diesen Gefährten doch etwas naß wird. Also machen die Taxifahrer nur noch Kurzstrecken, da sie da mehr verdienen!

Wir haben dann nach ner halben Stunde ein Tuk Tuk gefunden als es etwas aufhörte zu regnen. Wir ließen uns zum Prince Palace Hotel fahren, vorn dort haben wir dann unser geliebtes Klong-Boot genommen und den Rest sind wir dann zu Fuß gelaufen.

Auf diesem letzten Fußweg in Richtung Hotel gabs wieder ne Begegnung der bisher nicht bekannten Art. Ein mobiler Mönch mit seinem Auto stand am Straßenrand und die gläubigen Buddhisten haben ihm für 20 Baht ein Armbändchen, ein paar fromme Sprüche und etwas verspritzes Weihwasser abgekauft. Bonny mußte natürlich auch dort anhalten und so bin ich zu einem weiteren Armbändchen gekommen. Der Mönch wollte sogar noch wissen, von wo ich aus Deutschland komme....





Als wir fast am Hotel waren, haben wir noch einen kleinen Abstecher in eine wintzige "Freßbude" gemacht. Dort gabs Klebreis, einen tierisch scharfen Gurkensalat mit Krebssoße und kleine ungeschälte Knoblauchzehen und Hühnchen auf 2 verschiedene Weise. Bonny's Huhn war ein großer Schenkel, knusprig in einer Panade fritiert (nicht schlecht) und meines war ein Huhn-Filet, in kleine Stückchen geschnitten, in einer salzigen Marinade eingelegt und dann gegrillt. EXTREM LECKER!!

Die Bude ist echt der Hammer, keine Speisekarte, alle Gerichte sind in bunten Bildchen an die Wand gebeamt. Kleine "Katzentischchen" und noch kleinere bunte "Katzenstühlchen". Mir kam der Gedanke, dass hier irgendwann die 7 Zwerge von Schneewittchen gewohnt haben müssen.

Der hygienische Standard des Lokals hätte jedem deutschen WKD-Beamten (Wirtschaftskontrolldienst, für unsere nicht beamteten Mitleser) die Tränen in die Augen schießen lassen um anschließend den Wirt zu verhaften und das Lokal zu schließen :-))







Wir waren nicht das letzte mal in diesem Gourmet-Tempel :-)))))))