auf dem Gipfel des Khao Lo Muak

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.....einfach nur glücklich !!
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Montag, 29. Mai 2017

und was gab es sonst noch so in Thailand??

Es gibt hier so vieles, das man sich mehrfach anschauen kann, bzw. mehrfach tun kann. Als uns Bonny's Tochter Marissa besuchte, hatten wir ihr ein Mountainbike angemietet für die Dauer ihres Aufenthaltes. So ab und zu ne kleine 20 km Morgenrunde mit ihr, wäre doch gar nicht schlecht.... dachten wir. Na ja, da dachten wir falsch. Biken ist nicht ihr Ding. Das Bike stand eigentlich die ganzen 3 Wochen nur rum. Schade, da hat sie einige schöne Eindrücke versäumt :-)

Aber ganz so unsportlich, wie das oben gesagte klingt, ist sie nun doch nicht. Nein, wirklich nicht! Sie ist mit uns auf den Khao Lomuak hoch geklettert. Und das in einem flotten Tempo, alle Achtung! Ganz früh am Morgen gings los.... es war wieder mal eine tolle "Bergbesteigung" :-))






Bei einem weiteren Ausflug, der auch durchaus sportlichen Charakter besitzt, hat sie sich auch sehr gut geschlagen. Die Wanderung zur Praya Nakhon Höhle im Nationalpark Khao Sam Roi Jot, welche so einzigartig ist, dass man sie wirklich mehrfach besuchen kann. Die Höhle ist für mich einer der schönsten Orte in ganz Thailand.



Man kann sich natürlich auch noch anders sportlich betätigen ;-) Z.B. im Stone Park in der Nähe des burmesischen Grenzmarktes Dan Singkhon.





Und zum Abschluss noch ein paar schöne Fotos von unserem Patenkind NU-DI. die Kleine ist nun bald 1 Jahr alt. Ihre Mutter wurde von burmesischen Wanderarbeitern erschossen (und gegessen). Ein buddhistischer Mönch hat das gesehen und die Kleine zu sich genommen. Sie wohnt seither bei einer Thaifamilie im Dorf wo wir wohnen. Wir besuchen sie oft und nehmen sie auch ab und zu uns nach Hause.


das ist NU-DI  --  ein Brillen-Languren Mädchen





 

Samstag, 19. Dezember 2015

Prachuap Khiri Khan - hier kann man es aushalten.....

Jetzt sind wir also seit letzten Montag hier in Prachuap Khiri Khan, einer kleinen Stadt am Golf von Thailand. Die Stadt ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und hat "gefühlt" um die 10.000 bis 15.000 Einwohner (bei verschiedenen Quellen wird die Einwohnerzahl auf 13.000 bis 25.000 beziffert).

Die Stadt liegt an einer großen Bucht mit vorgelagerten Inseln. Im Norden um im Süden hat es weitere, kleinere Buchten. 

In dieser Stadt geht es noch ziemlich ruhig zu, keine übergroßen Touristenströme ziehen hindurch. Klar, es gibt Farangs, aber es hält sich echt in Grenzen. Viele der "Westler" sind Langzeiturlauber, die schon seit einigen Jahren jeden Winter hier her kommen. Das Klima ist abolut klasse, die Preise sind noch ok und die Thais sind vermutlich hier noch nicht ganz so "verdorben" wie anderswo! Es gibt eine wunderschöne und kilometerlange Strandpromenade, an der sich Hotels, Guest-Houses, Restaurants, Moped- und Fahrradverleiher und kleinere Geschäfte aneinander reihen. Links und rechts wird das Meerespanorama von kräftig grünen und steil empor ragenden Bergen (Berg ist absolut übertrieben, aber vom Meer aus betrachtet gehts schon ganz schön hoch!) eingerahmt, was mich sofort an meine "zweite Heimat" die Bucht von Agios Georgios auf Korfu erinnerte.

Unsere Suche nach einer Bleibe für 1 oder 2 Monate war echt ätzend. Es gibt hier und auch in den Nachbarorten / Nachbarbuchten nur eine sehr begrenzte Anzahl von Häuschen / Bungalows / Appartements die für die Langzeitmiete taugen. Wir haben uns über sehr viele Kontakmöglichkeiten (Touristeninformation, Mopedverleiher, Restaurantbesitzer, unsere Hotelbetreiberin, Wäscherei, "einheimische Farangs" ect.) durchgefragt. Abe wir sind echt nicht fündig geworden. Teilweise war es echt unterirdisch was einem da angeboten wird. Frech...echt frech!!!

Egal, wir haben nicht aufgegeben und sind letztendlich im Nachbarort KHLONG WAN fündig geworden. Ein kleines Holzhäuschen mit gräumigem Wohn-/Schlafraum, sehr ordentlichem Badezimmer und sogar mit einer "open-air-Küche und einer kleinen Terrasse vor dem Häuschen. Das alles mit Klimaanlage, fettem Flatscreen-TV und schnellem Internetzugang über W-LAN für 9000 Baht pro Monat. Das sind ca. 220 Euro. Ach ja, Strom und Wasser sind auch noch im Preis inbegriffen!

Um die Realitäten ins rechte Licht zu rücken: Das ist KEIN Schnäppchen!!!!

Und der Witz ist: Unser Häuschen liegt nur ca. 600 m vom Traumstrand Ao Manao entfernt. Sprich, wir können sogar zu Fuß dorthin laufen!!

So, Wohnungssuche abgehakt, jetzt gibts was lustiges zu gucken. Wir haben nämlich einen Ausflug zu einem kleinen Berg am südlichen Rand der Prachuap Bucht gemacht, dort gibt es ein paar Zeitgenossen, die wirklich sehenswert sind:


Das sind die sog. südlichen Brillen Languren, einer seltenen Affenart, die nur noch hier in Thailand, Malaysia und an weiteren Orten im südostasiatischen Raum vorkommen. Sie sind total grell auf Bananen und Maiskolben. Man kann sie füttern und teilweise auch streicheln. Wirklich lustige und liebenswerte Geschöpfe. Dabei sind sie nie so aufdringlich und frech wie die Langschwanz-Makaken, siehe unseren Post aus Lop Buri. Diese frechen Gesellen gibts hier in Prachuap auch, nämlich an einem Tempelberg an der Nordseite der Bucht. Davon aber demnächst mehr.








Wir werden den haarigen Zeitgenossen noch öfter einen Besuch abstatten!

Samstag, 28. November 2015

27.11.2015 - Ausflug zum Wat Kiriwong und Wat Kao Noh

Gestern wollten wir mal dem doch sehr beschaulichen Landleben in Dong Khu entfliehen und einen Ausflug in die große Stadt unternehmen, d.h. wir sind nach Nakhon Sawan gefahren (immerhin ca. 100.000 Einwohner). Dort gibt es das wunderschöne Wat Kiriwong, was wirklich einen Besuch wert ist!

Da Bonny sich bei dem "rechtsgesteuerten Linksverkehr" nicht wohl fühlt, habe ich den Isuzu Pickup den ganzen Tag gesteuert. Auf dem Land und in den Nebenstraßen ist es kein Problem mit der umgekehrten Fahrweise, aber in einer Großstadt mit dem ganzen Verkehrsaufkommen braucht man schon ne gewisse Konzentration, vorallem beim Abbiegen auf mehrspurigen Fahrbahnen und im mehrspurigen Kreisverkehr. Aber ich habe die beiden Damen und mich selbst am späten Abend wieder gut nach Hause gebracht :-)

Begleitet hat uns eine Nichte von Bonny, das Mädel ist 14 Jahre alt, hört auf den Namen Zoo und ist vom Gott des Wachstums nicht gerade großzügig bedacht worden  -  sie ist nur 1,35 m klein.


Aber sie ist ne echt lustige Göre, etwas schüchtern, aber taut so langsam auf und ist vorallem total happy, wenn sie mit uns was unternehmen kann.

Montag, 23. November 2015

22.11.2015 - Von Lop Buri nach Nakhon Sawan

Nach dem Auschecken aus unserer Luxusherberge am Sonntag Vormittag, sind wir dann mit 2 Mopeds rein in die Innenstadt zum Bahnhof gefahren. Die Strecke vom Hotel zum Bahnhof sind ca. 6 km. Ich fuhr mein gemietetes Moped und Bonny saß auf einem Moped-Taxi. Plus unser ganzes Gepäck. Wir waren echt beladen und es sah dann so aus, wie man es auf Thailands Straßen eigentlich immer sieht. In Deutschland wären wir keinen Kilometer weit gekommen, dann hätte uns die Bullerei rausgefischt :-))

Das Gepäck haben wir dann am Bahnhof aufgegeben und sind noch etwas ind er Stadt herum gelaufen, da wir noch 2 Stunden Zeit hatten. Natürlich haben uns die Affen nochmals magisch angezogen. Echt witzig, wie diese Affenbande von ca. 300 Stück sich in der Innenstadt bewegt. Die springen auf Autos und Mopeds, lassen sich von oben vor einen runterfallen oder auch auf einen drauf. 

Hier noch ein paar Fotos zu den lustigen Bewohnern:






Auf dem Rückweg zum Bahnhof haben wir noch einen Abstecher auf den täglich stattfindeten Markt gemacht. Ein sehr, sehr schöner Markt, alles total aufgeräumt und geordnet. Faziniert hat mich ein Eierstand. Mir ist es ein Rätsel, wie bei der Hitze die Eier halten. 


Noch ein Stand war klasse. Der verkaufte nur getrocknete Fische und andere getrocknete Meerestiere, bzw. Süßwasser-Shrimps. Es roch echt klasse ;-))




Dieser Verkäufer war in seine Zeitung dermaßen vertieft, dass er mich als potentiellen Kunden Null wahrgenommen hat.

 



So, das wars aus Lop Buri! Wir haben unseren Schnellzug nach Nakhon Sawan mit 1/2 Stunde Vespätung bestiegen und die kurzweilige Fahrt durch extrem grüne Gebiete mit Reis- und Manyokfeldern verging wie im Nu. 

Samstag, 21. November 2015

20.11.2015 - 1. Tag in Lop Buri

Willkommen in Lop Buri   -   der Stadt der Affen!

Knapp 2 Stunden nördlich von Bangkok, ist die ca. 50.000 Einwohner zählende Stadt eigentlich nix besonderes. Weder landschaftlich reizvoll noch kulturhistorisch überdurchschnittlich lohnenswert. Klar, es gibt in der Stadt  einiges an "alten Steinen" u besichtigen, auch ein Museum kann man sich antun :-( Die sog. Altstadt ist nicht gerade ein Highlight und die Wats in Stadtnähe sind so lala. 

Aber es gibt ja Gott sei Dank einige 100 Affen in dieser ansonsten doch recht langweiligen Stadt. Und die haben es in sich. Man sieht sie eigentlich nur im Stadtzentrum, ca. 300 m entfernt vom Bahnhof am dortigen Prang Sam Yod, einer alten Khmer-Ruine. 




Hier tummeln sich die haarigen Langschwanzmakaken, die keinerlei Scheu vor den Menschen haben. Echt lustige Begegnungen sind vorprogrammiert. Bonny's Rucksack hat es einem kleinen Kerl sofort angetan, noch bevor wir das Areal betreten haben. Ruckzug hat er die Wasserflasche aus dem Seitenteil des Rucksacks rausgezogen und weg war er.



Auf unserem Spaziergang um die Ruine, hat sich uns einer der örtlichen Führer angeschlossen. Er hat uns alles genau erklärt und war auch bei einer Fütterung behilflich. Diese Szenerie hab ich mit Video aufgenommen, leider ist das Video nicht hochladbar in diesen Blog, da zuviel MB :-((  Aber es war total lustig, wie die Affen zu Zweit oder zu Dritt auf Bonny Schultern saßen um ein Stück Mais abzukriegen.

Hier ein paar Fotos von der Affenschau:








So kleine Beutelchen mit einer roten Flüssigkeit, vermutlich irgend was Süßes, da fahren die Äffchen total drauf ab....








Jetzt noch ein paar "Shots" aus der Stadt:








Und hier wohnen wir für 2 Nächte (Sieht relativ gut aus von außen, aber Fotos von der Unterkunft werden keine veröffentlicht, die Bude ist nichts für "Pingelike" -  wir sind am Anreisetag 2 x umgezogen innerhalb des Hauses, weil gewisse basics out of order waren):



Aber dafür haben wir echt super zu Abend gegessen. Wir hatten ein Moped gemietet und sind dann einfach losgefahren und haben geschaut, wo nur Thais essen gehen. Die Bude war der Hammer. Die Spreisekarte gabs nur auf Thai, alle Gerichte kosteten jeweils 60 Baht, das sind ca. 1,58 Euro. Wir haben uns was ordentliches gegönnt:




die 4 bunten Teller in der Mite des Bildes waren (ganz oben und ganz unten sind die Reistellerchen):
unten rechts: fritierte Frösche in Chili
unten links: Wasserspinat in Knoblauch Chili Soße
oben rechts: Wildschwein mit Gemüse in Chili
oben links: Garnelen mit Gemüse in Chili

Es hat so abartig gut geschmeckt!!!!