Heute haben wir unseren letzten Tag in Bangkok verbracht. Vor unserem Heimflug nächstes Jahr werden wir nochmals in diese irre Stadt zurückkehren, vielleicht 2 oder 3 Tage. Auf jeden Fall soll dann eine ganztägige Biketour mit dem Mountainbike auf dem Programm stehen. Ich wollte ja unbedingt jetzt schon die Stadt mit dem "Drahtesel" erkunden, aber es war ganz gut, dass wir das verschoben haben.
Die klimatische Umstellung war doch schon ganz schön heftig. Und man braucht irgendwie seine persönliche Zeit sich in so einer verrückten Millionenmetropole zurecht zu finden.
Wir haben eine kleine Bude gefunden, die geführte Biketouren anbietet. Und vorallem haben sie eine ganz spezielle Tour im Programm, die uns total interessiert. Eine ganztägige Tour zu den "Floating Markets", den Wassermärkten von Bangkok. Das wollen wir nächstes Jahr vor unserer Abreise machen!!
So, nun zu heute... was war den so los an dem letzten Tag.
Wir haben uns den Südteil von Bangkok von der Wasserseite aus angeschaut. Ich will jetzt keine ewig langen Berichte schreiben, es ist nur eindeutig so, dass man durch diese Chao Praya Flußfahrten ein tolles Gefühl für diese riesige Stadt bekommt. Hotels und Wohnanlagen von gigantischem Ausmaß und es wird immer noch mehr dazu gebaut. Schaut selbst:
Es gab Werbetafeln, die einen dazu verleiten sollen, sich die letzten noch verfügbaren Einheiten zu sichern. Es geht los bei 10 Millionen Baht, was einem Gegenwert von ca. 261.000 Euro entspricht!!
Wir sind ganz runter bis zum Sathorn Pier gefahren, haben uns dort ne Stunde die Füße vertreten und den Bangrak Foodmarket angeschaut. War nix spektakuläres und deshalb haben wir uns auch bald wieder in Richtung Norden auf den Weg gemacht. An der Station "China-Town" sind wir ausgestiegen und haben dann dieses Chinesenviertel nun auch bei Tag besucht. Wir sind in die kleinen und kleinsten Gässchen eingetaucht und sind aus dem Staunen nicht rausgekommen. Ich frage mich immer noch.... wer um Himmels Willen kauft nur den ganzen Plunder / Kruscht den die Chinesen dort anbieten. Unzählige Läden mit allem was man sich vorstellen oder auch nicht vorstellen kann.... man fasst es kaum.
Hier ein paar Impressionen:
Den letzten Abend haben wir mit Conny und seiner Frau verbracht und zwar in unserer Lieblingsbude - siehe unsere Post vom Anfang. Wir haben echt geschlemmt: Krabben-Gurken-Salat, Papaya-Krabben-Salat, Wasserspinat, einen ganzen Fisch vom Grill, Suppe mit Riesen-Shrimps, ein Teller Tintenfisch und in Salz eingelegte Hühnchenfilets. Dazu 6 große Bier und 2 Cola. Das ganze hat dann gemacht: 1.200 Baht, das sind ca. 31. Euro!!
Und das in einem Touri Gebiet. Conny sagte uns, das dieser "Tisch" im ISAN (eine Gegend im Nordosten Thailands) nicht mal die Hälfte kosten würde.
Das wars aus Bangkok, die nächsten Posts gibts aus der Affenstadt!!
Nach mehreren Jahren des "Pendelns" zwischen Europa und Südostasien, haben wir nun unser festes "Basislager" in Thailand aufgeschlagen. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre, in denen wir auf dieser Seite des Erdballs hoffentlich viele neue Länder kennenlernen und schöne Erlebnisse haben werden :-)
auf dem Gipfel des Khao Lo Muak
.....einfach nur glücklich !!
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Freitag, 20. November 2015
Donnerstag, 19. November 2015
18.11.2015 - 7. Tag in Bangkok
Am Mittwoch, 18.11.2015, haben wir nach dem obligatorischen "Früchte-Frühstück" den neuen Thai-Pass von Bonny abgeholt. Nun braucht sie zukünftig kein Visum mehr beantragen und kann einfacher ein- und ausreisen.
Gleich neben der Pass-Behörde ist ein kleiner Suppenladen. Bonny hat mir zu einer Spezialität geraten. Eine ganz spezielle Hühnersuppe soll ich probieren. Ok, warum nicht! Wie speziell, das stellte sich schnell heraus. In der Suppe, welche köstlich duftete und mit allerlei Einlagen versehen war (Hühnerschenkelchen, Hühnerleber, Gemüse aller Art), war unter den Glasnudeln 2 Hühnerbeine versteckt. OK, probieren geht über studieren.... zunächst eigenartig, die Beinchen abzukauen oder mehr doch abzulutschen. Aber sie waren lecker. Nicht viel Fleisch dran aber geschmacklich fein. Bonny meinte noch, ich solle doch die ganzen Knorpelchen bitteschön alle kauen und auch mit essen. Na ja, man solls ja nicht übertreiben :-))
Danach fuhr uns ein Taxi - ich bin noch nie soviel Taxi / Tuk Tuk in meinem Leben gefahren - rüber auf die andere Seite des Chao Praya Flusses. Am Podiman-Pier haben wir uns ein Tagesticket für die öffentlichen Schiffe gekauft (150 Baht pro Person) und sind mit einem der nächsten Boote bis zur Endstation im nördlichen Teil Bangkoks gefahren, d.h. bis nach Thonburi (Fahrzeit über 1 Stunde). Dort hat es viel weniger Touristen, die Häuser wirken gepflegter und alles ist ursprümnglicher / authentischer. Auf dem Spaziergang durch die Stadt, kamen wir zu einem tollen Markt. ein echter Thai-Markt, wir waren die einzigen Touris dort. Von Gemüse über Fische und Fleisch war wirklich alles zu haben. Leider hat meine Kamera gerade gesponnen und ich konnte das nicht alles fotografieren. Auf dem Weg zurück mußte Bonny unbedingt noch ne Spezialität an einem der vielen mobilen Freßstände kaufen. Ganz kleine Süßwasser-Shrimps, die noch nicht alle tot waren, was an dem Herumkrabbeln deutlich erkennbar war. Die Frau vom Stand nahm ne Schaufel voll, verfrachtete die Krabbler in eine Schale, dann wurden Gewürze (vor allem viel Chili und Knoblauch) und ne Soße drübergeschüttet, das ganze dann gut durchgemischt (jetzt waren alle tot - behauptet wenigstens Bonny) und in eine kleine durchsichtige Tragetüte gepackt. Dieses "Leckerle" kostete 40 Baht (ca. 1 Euro)!
Zuhause im Hotel haben wir das dann gegessen. Hatte wirklich einen tollen Geschmack, nur die Fühlerchen der Shrimps haben manchmal beim runterschlucken im Hals gekitzelt ;-))
Zurück zum Pier sind wir dann mit 2 Fahrrad-Rikschas gefahren. Mein Rikscha-Fahrer war ne Lusche, Bonny's Fahrer war einfach durchtrainierter und hat mit ca. 2 Rikscha-Längen gewonnen :-))
Hier noch einige Fotos von der Bootsfahrt auf dem Chao Praya Fluß und ein paar Impressionen vom Markt:
Gleich neben der Pass-Behörde ist ein kleiner Suppenladen. Bonny hat mir zu einer Spezialität geraten. Eine ganz spezielle Hühnersuppe soll ich probieren. Ok, warum nicht! Wie speziell, das stellte sich schnell heraus. In der Suppe, welche köstlich duftete und mit allerlei Einlagen versehen war (Hühnerschenkelchen, Hühnerleber, Gemüse aller Art), war unter den Glasnudeln 2 Hühnerbeine versteckt. OK, probieren geht über studieren.... zunächst eigenartig, die Beinchen abzukauen oder mehr doch abzulutschen. Aber sie waren lecker. Nicht viel Fleisch dran aber geschmacklich fein. Bonny meinte noch, ich solle doch die ganzen Knorpelchen bitteschön alle kauen und auch mit essen. Na ja, man solls ja nicht übertreiben :-))
Danach fuhr uns ein Taxi - ich bin noch nie soviel Taxi / Tuk Tuk in meinem Leben gefahren - rüber auf die andere Seite des Chao Praya Flusses. Am Podiman-Pier haben wir uns ein Tagesticket für die öffentlichen Schiffe gekauft (150 Baht pro Person) und sind mit einem der nächsten Boote bis zur Endstation im nördlichen Teil Bangkoks gefahren, d.h. bis nach Thonburi (Fahrzeit über 1 Stunde). Dort hat es viel weniger Touristen, die Häuser wirken gepflegter und alles ist ursprümnglicher / authentischer. Auf dem Spaziergang durch die Stadt, kamen wir zu einem tollen Markt. ein echter Thai-Markt, wir waren die einzigen Touris dort. Von Gemüse über Fische und Fleisch war wirklich alles zu haben. Leider hat meine Kamera gerade gesponnen und ich konnte das nicht alles fotografieren. Auf dem Weg zurück mußte Bonny unbedingt noch ne Spezialität an einem der vielen mobilen Freßstände kaufen. Ganz kleine Süßwasser-Shrimps, die noch nicht alle tot waren, was an dem Herumkrabbeln deutlich erkennbar war. Die Frau vom Stand nahm ne Schaufel voll, verfrachtete die Krabbler in eine Schale, dann wurden Gewürze (vor allem viel Chili und Knoblauch) und ne Soße drübergeschüttet, das ganze dann gut durchgemischt (jetzt waren alle tot - behauptet wenigstens Bonny) und in eine kleine durchsichtige Tragetüte gepackt. Dieses "Leckerle" kostete 40 Baht (ca. 1 Euro)!
Zuhause im Hotel haben wir das dann gegessen. Hatte wirklich einen tollen Geschmack, nur die Fühlerchen der Shrimps haben manchmal beim runterschlucken im Hals gekitzelt ;-))
Zurück zum Pier sind wir dann mit 2 Fahrrad-Rikschas gefahren. Mein Rikscha-Fahrer war ne Lusche, Bonny's Fahrer war einfach durchtrainierter und hat mit ca. 2 Rikscha-Längen gewonnen :-))
Hier noch einige Fotos von der Bootsfahrt auf dem Chao Praya Fluß und ein paar Impressionen vom Markt:
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