Wenn man seinen Radius erweitern möchte, dann braucht man ein reisetaugliches Fahrzeug. Unser kleines Stadt Moped war da nicht mehr zeitgemäß, also mußte es getauscht werden. Wir fahren nun ein neuwertiges Honda Moped (150-er) mit allen Schikanen, sogar ne Wegfahrsperre hat das Teil. Und es läuft wie die Sau :-))
Mit dem flotten Flitzer kommt man sogar bis nach Myanmar.... na ja, nicht ganz. Bis zur Grenze auf jeden Fall :-))
Gestern haben wir die weitere Umgebung auskundschaftet und so sind wir auch ins Grenzgebiet von Thailand / Myanmar gekommen. Überall hieß es, dass man diese Grenze noch nicht nutzen kann, aber als wir dort ankamen, war die Situation eine ganz andere. Der Grenzverkehr war unübersehbar, man kann die Grenze in beiden Richtungen passieren.
Wir konnten nicht rüber nach Myanmar, da Thai-Fahrzeuge nur mit einer Genehmigung rüber dürfen. Also haben wir uns einw enig auf der Thaiseite auf dem dortigen Markt rumgetrieben. Hauptsächlich Gold- und Silberwaren, sowie alle Arten von Edelsteinen / Halbedelsteinen werden dort angeboten. Und natürlich Möbel. Möbel aus extrem harten Tropenholz, zu extrem günstigen Preisen.
Wir haben einen Esstisch gesehen (2 x 1 m), plus 6 geile Stühle.... alles so schwer, dass es nix für Schwächlinge ist.... alles zuzsammen für ca. 300 Euro.
Die liefern sogar frei Haus. Als wir als Adresse Deutschland angaben, wurden wir mit einem "thai-höflichen Lächeln" darauf hingewiesen, dass sie soweit nicht ausliefern! Na das war ja ne Überraschung.... liefern nicht nach Deutschland ;-)
Nach mehreren Jahren des "Pendelns" zwischen Europa und Südostasien, haben wir nun unser festes "Basislager" in Thailand aufgeschlagen. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre, in denen wir auf dieser Seite des Erdballs hoffentlich viele neue Länder kennenlernen und schöne Erlebnisse haben werden :-)
auf dem Gipfel des Khao Lo Muak
.....einfach nur glücklich !!
Dienstag, 22. Dezember 2015
Samstag, 19. Dezember 2015
Reise- und lebenslustiger Rentner..... und uralte Buddhas in einer Höhle
Wie bereits erwähnt, hat es in Prachuap Khiri Khan nicht so viele Touris / Farangs, wie in den meisten anderen bekannten Ferienorten in Thailand. Und das ist auch gut so, so soll es noch recht lange bleiben. Was ich aber nicht glaube!
Wir haben am Strand einen sehr netten deutschen Rentner kennen gelernt, der mit seinen 74 Jahren weit mehr Länder der Erde bereist hat, als ich. Nennen wir den äußerst agilen und jung gebliebenen Herrn einfach mal FRED. Ok, Fred kommt also schon viele Jahre hier in diesen Ort auf seinen 4 monatigen Reisen durch Südostasien. Die Winter verbringt er immer hier oder wochenweise auch in Kambodscha. Er ist wie gesagt Rentner, hat nur eine relativ kleine Rente und verdient sich im Sommerhalbjahr in Deutschland oder Spanien auf Flohmärkten seinen Lebensunterhalt für den Winter.
Da Fred nicht gerne alleine herum reist, hat er meist auch eine weibliche Begleiterin. Zur Zeit leider nicht! Seine "Thai-Freundin", mit der er 9 Jahre "zusammen" war, hat wohl einen jüngeren (Reisebegleiter?) getroffen und will nun nichts mehr von ihm wissen. Armer Fred...... ;-))
Ja, er kann einem schon leid tun. Wie er mir sagte, hat er es nun wirklich langsam satt, immer nur alleine den lieben langen Tag (Nacht ?) zu verbringen. Da Fred sehr rege ist und weiß, dass es in Prachuap diesbezüglich nix, aber auch gar nix zu holen gibt, hat er sich auf den Weg nach Hua Hin gemacht und sich dort ne nette "Reisebegleiterin" angelacht. Und die kommt nun morgen nach Prachuap. Er ist schon ganz aufgeregt, hat heute in seiner Bude noch "klar Schiff" gemacht, Essen und Trinken eingekauft und alles zur Begrüßung fein hergerichtet.
Fred's "neue Perle" spricht null deutsch oder englisch, er spricht null thai..... Fred hat viel Erfahrung, was solche "non-verbalen" Kommunikationsformen betrifft!!
So, jetzt brechen wir hier ab und gehen rüber zu noch älteren Herren.....
Zu über 300 Jahre alten Buddha Statuen, welche sich in einen tiefen Loch unter der Erde, sprich in einer Höhle befinden.
Am Südende der Bucht von Prachuap fährt man mit dem Moped noch ein paar Kilometer weiter und kommt dann zur Bucht von AO NOI (kleinen Bucht). dort gibt es das gleichnamige WAT AO NOI
Das hier ist die Rückansicht des Wats. Die Frontansicht ist richtig toll, da der Eingang von zwei 9-köpfigen Wasserschlangen bewacht wird. Da die Sonne zu unserer Zeit extrem "gegen uns" stand, sind die Fotos echt besch.... geworden. Wir werden auf jeden Fall am Vormittag mal wieder hinfahren und dann haben wir die Sonne im Rücken und können euch die Frontansicht dieses schönen Gebäudes besser zeigen.
Richtig schön und auch recht anstrengend wurde es aber danach. Wir sind eine Treppe den Berg hoch gestiegen, viele 100 Stufen, ich hab sie nicht gezählt. Aber es war wirklich anstrengend. Schöne Ausblicke über die Ao Noi, die kleine Bucht, waren willkommende Verschnaufpausen :-))
Endlich oben angekommen, standen wir vor einem "Loch", welches über eine steile Treppe zum Hinuntergehen einlud. Am Eingng war ein kleiner "Geldautomat", in welchen man 10 Baht einwerfen konnte, danach hatte man 10 Minuten Licht in der Höhle, welche wir nun besichtigen wollten.
In einem kleinen Körbchen lagen Tschenlampen bereit, falls man unten in der Höhle die Zeit verbummelt und das Licht ausgeht, bevor man wieder oben ist.
Es versprach also spannend zu werden!!
Wir stiegen mit noch 2 weiteren "Farangs" aus Italien hinuter in das kühle Loch. Es ging wirklich steil bergab
Unten angekommen, ging es durch mehrere Gewölbekammern, welche mit Neonlichtern spärlich ausgeleuchtet waren. An den Höhlendecken hingen unzählige Fledermäuse, es war ein gespenstisches Szenario.
Für mich am schönsten waren diese "Kameraden", die so schön still in Reih und Glied, seit über 300 Jahren, der Dinge harren, die da irgendwann auf sie zukommen....
Es war ein wirklich tolles Erlebnis da "oben auf dem Berg - tief unten in der Erde"
Wir haben am Strand einen sehr netten deutschen Rentner kennen gelernt, der mit seinen 74 Jahren weit mehr Länder der Erde bereist hat, als ich. Nennen wir den äußerst agilen und jung gebliebenen Herrn einfach mal FRED. Ok, Fred kommt also schon viele Jahre hier in diesen Ort auf seinen 4 monatigen Reisen durch Südostasien. Die Winter verbringt er immer hier oder wochenweise auch in Kambodscha. Er ist wie gesagt Rentner, hat nur eine relativ kleine Rente und verdient sich im Sommerhalbjahr in Deutschland oder Spanien auf Flohmärkten seinen Lebensunterhalt für den Winter.
Da Fred nicht gerne alleine herum reist, hat er meist auch eine weibliche Begleiterin. Zur Zeit leider nicht! Seine "Thai-Freundin", mit der er 9 Jahre "zusammen" war, hat wohl einen jüngeren (Reisebegleiter?) getroffen und will nun nichts mehr von ihm wissen. Armer Fred...... ;-))
Ja, er kann einem schon leid tun. Wie er mir sagte, hat er es nun wirklich langsam satt, immer nur alleine den lieben langen Tag (Nacht ?) zu verbringen. Da Fred sehr rege ist und weiß, dass es in Prachuap diesbezüglich nix, aber auch gar nix zu holen gibt, hat er sich auf den Weg nach Hua Hin gemacht und sich dort ne nette "Reisebegleiterin" angelacht. Und die kommt nun morgen nach Prachuap. Er ist schon ganz aufgeregt, hat heute in seiner Bude noch "klar Schiff" gemacht, Essen und Trinken eingekauft und alles zur Begrüßung fein hergerichtet.
Fred's "neue Perle" spricht null deutsch oder englisch, er spricht null thai..... Fred hat viel Erfahrung, was solche "non-verbalen" Kommunikationsformen betrifft!!
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| Auf jeden Fall ist er auch sehr tierlieb!! |
So, jetzt brechen wir hier ab und gehen rüber zu noch älteren Herren.....
Zu über 300 Jahre alten Buddha Statuen, welche sich in einen tiefen Loch unter der Erde, sprich in einer Höhle befinden.
Am Südende der Bucht von Prachuap fährt man mit dem Moped noch ein paar Kilometer weiter und kommt dann zur Bucht von AO NOI (kleinen Bucht). dort gibt es das gleichnamige WAT AO NOI
Das hier ist die Rückansicht des Wats. Die Frontansicht ist richtig toll, da der Eingang von zwei 9-köpfigen Wasserschlangen bewacht wird. Da die Sonne zu unserer Zeit extrem "gegen uns" stand, sind die Fotos echt besch.... geworden. Wir werden auf jeden Fall am Vormittag mal wieder hinfahren und dann haben wir die Sonne im Rücken und können euch die Frontansicht dieses schönen Gebäudes besser zeigen.
Richtig schön und auch recht anstrengend wurde es aber danach. Wir sind eine Treppe den Berg hoch gestiegen, viele 100 Stufen, ich hab sie nicht gezählt. Aber es war wirklich anstrengend. Schöne Ausblicke über die Ao Noi, die kleine Bucht, waren willkommende Verschnaufpausen :-))
Endlich oben angekommen, standen wir vor einem "Loch", welches über eine steile Treppe zum Hinuntergehen einlud. Am Eingng war ein kleiner "Geldautomat", in welchen man 10 Baht einwerfen konnte, danach hatte man 10 Minuten Licht in der Höhle, welche wir nun besichtigen wollten.
In einem kleinen Körbchen lagen Tschenlampen bereit, falls man unten in der Höhle die Zeit verbummelt und das Licht ausgeht, bevor man wieder oben ist.
Es versprach also spannend zu werden!!
Wir stiegen mit noch 2 weiteren "Farangs" aus Italien hinuter in das kühle Loch. Es ging wirklich steil bergab
Unten angekommen, ging es durch mehrere Gewölbekammern, welche mit Neonlichtern spärlich ausgeleuchtet waren. An den Höhlendecken hingen unzählige Fledermäuse, es war ein gespenstisches Szenario.
Für mich am schönsten waren diese "Kameraden", die so schön still in Reih und Glied, seit über 300 Jahren, der Dinge harren, die da irgendwann auf sie zukommen....
Es war ein wirklich tolles Erlebnis da "oben auf dem Berg - tief unten in der Erde"
Prachuap Khiri Khan - hier kann man es aushalten.....
Jetzt sind wir also seit letzten Montag hier in Prachuap Khiri Khan, einer kleinen Stadt am Golf von Thailand. Die Stadt ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und hat "gefühlt" um die 10.000 bis 15.000 Einwohner (bei verschiedenen Quellen wird die Einwohnerzahl auf 13.000 bis 25.000 beziffert).
Die Stadt liegt an einer großen Bucht mit vorgelagerten Inseln. Im Norden um im Süden hat es weitere, kleinere Buchten.
In dieser Stadt geht es noch ziemlich ruhig zu, keine übergroßen Touristenströme ziehen hindurch. Klar, es gibt Farangs, aber es hält sich echt in Grenzen. Viele der "Westler" sind Langzeiturlauber, die schon seit einigen Jahren jeden Winter hier her kommen. Das Klima ist abolut klasse, die Preise sind noch ok und die Thais sind vermutlich hier noch nicht ganz so "verdorben" wie anderswo! Es gibt eine wunderschöne und kilometerlange Strandpromenade, an der sich Hotels, Guest-Houses, Restaurants, Moped- und Fahrradverleiher und kleinere Geschäfte aneinander reihen. Links und rechts wird das Meerespanorama von kräftig grünen und steil empor ragenden Bergen (Berg ist absolut übertrieben, aber vom Meer aus betrachtet gehts schon ganz schön hoch!) eingerahmt, was mich sofort an meine "zweite Heimat" die Bucht von Agios Georgios auf Korfu erinnerte.
Unsere Suche nach einer Bleibe für 1 oder 2 Monate war echt ätzend. Es gibt hier und auch in den Nachbarorten / Nachbarbuchten nur eine sehr begrenzte Anzahl von Häuschen / Bungalows / Appartements die für die Langzeitmiete taugen. Wir haben uns über sehr viele Kontakmöglichkeiten (Touristeninformation, Mopedverleiher, Restaurantbesitzer, unsere Hotelbetreiberin, Wäscherei, "einheimische Farangs" ect.) durchgefragt. Abe wir sind echt nicht fündig geworden. Teilweise war es echt unterirdisch was einem da angeboten wird. Frech...echt frech!!!
Egal, wir haben nicht aufgegeben und sind letztendlich im Nachbarort KHLONG WAN fündig geworden. Ein kleines Holzhäuschen mit gräumigem Wohn-/Schlafraum, sehr ordentlichem Badezimmer und sogar mit einer "open-air-Küche und einer kleinen Terrasse vor dem Häuschen. Das alles mit Klimaanlage, fettem Flatscreen-TV und schnellem Internetzugang über W-LAN für 9000 Baht pro Monat. Das sind ca. 220 Euro. Ach ja, Strom und Wasser sind auch noch im Preis inbegriffen!
Um die Realitäten ins rechte Licht zu rücken: Das ist KEIN Schnäppchen!!!!
Und der Witz ist: Unser Häuschen liegt nur ca. 600 m vom Traumstrand Ao Manao entfernt. Sprich, wir können sogar zu Fuß dorthin laufen!!
So, Wohnungssuche abgehakt, jetzt gibts was lustiges zu gucken. Wir haben nämlich einen Ausflug zu einem kleinen Berg am südlichen Rand der Prachuap Bucht gemacht, dort gibt es ein paar Zeitgenossen, die wirklich sehenswert sind:
Das sind die sog. südlichen Brillen Languren, einer seltenen Affenart, die nur noch hier in Thailand, Malaysia und an weiteren Orten im südostasiatischen Raum vorkommen. Sie sind total grell auf Bananen und Maiskolben. Man kann sie füttern und teilweise auch streicheln. Wirklich lustige und liebenswerte Geschöpfe. Dabei sind sie nie so aufdringlich und frech wie die Langschwanz-Makaken, siehe unseren Post aus Lop Buri. Diese frechen Gesellen gibts hier in Prachuap auch, nämlich an einem Tempelberg an der Nordseite der Bucht. Davon aber demnächst mehr.
Wir werden den haarigen Zeitgenossen noch öfter einen Besuch abstatten!
Die Stadt liegt an einer großen Bucht mit vorgelagerten Inseln. Im Norden um im Süden hat es weitere, kleinere Buchten.
In dieser Stadt geht es noch ziemlich ruhig zu, keine übergroßen Touristenströme ziehen hindurch. Klar, es gibt Farangs, aber es hält sich echt in Grenzen. Viele der "Westler" sind Langzeiturlauber, die schon seit einigen Jahren jeden Winter hier her kommen. Das Klima ist abolut klasse, die Preise sind noch ok und die Thais sind vermutlich hier noch nicht ganz so "verdorben" wie anderswo! Es gibt eine wunderschöne und kilometerlange Strandpromenade, an der sich Hotels, Guest-Houses, Restaurants, Moped- und Fahrradverleiher und kleinere Geschäfte aneinander reihen. Links und rechts wird das Meerespanorama von kräftig grünen und steil empor ragenden Bergen (Berg ist absolut übertrieben, aber vom Meer aus betrachtet gehts schon ganz schön hoch!) eingerahmt, was mich sofort an meine "zweite Heimat" die Bucht von Agios Georgios auf Korfu erinnerte.
Unsere Suche nach einer Bleibe für 1 oder 2 Monate war echt ätzend. Es gibt hier und auch in den Nachbarorten / Nachbarbuchten nur eine sehr begrenzte Anzahl von Häuschen / Bungalows / Appartements die für die Langzeitmiete taugen. Wir haben uns über sehr viele Kontakmöglichkeiten (Touristeninformation, Mopedverleiher, Restaurantbesitzer, unsere Hotelbetreiberin, Wäscherei, "einheimische Farangs" ect.) durchgefragt. Abe wir sind echt nicht fündig geworden. Teilweise war es echt unterirdisch was einem da angeboten wird. Frech...echt frech!!!
Egal, wir haben nicht aufgegeben und sind letztendlich im Nachbarort KHLONG WAN fündig geworden. Ein kleines Holzhäuschen mit gräumigem Wohn-/Schlafraum, sehr ordentlichem Badezimmer und sogar mit einer "open-air-Küche und einer kleinen Terrasse vor dem Häuschen. Das alles mit Klimaanlage, fettem Flatscreen-TV und schnellem Internetzugang über W-LAN für 9000 Baht pro Monat. Das sind ca. 220 Euro. Ach ja, Strom und Wasser sind auch noch im Preis inbegriffen!
Um die Realitäten ins rechte Licht zu rücken: Das ist KEIN Schnäppchen!!!!
Und der Witz ist: Unser Häuschen liegt nur ca. 600 m vom Traumstrand Ao Manao entfernt. Sprich, wir können sogar zu Fuß dorthin laufen!!
So, Wohnungssuche abgehakt, jetzt gibts was lustiges zu gucken. Wir haben nämlich einen Ausflug zu einem kleinen Berg am südlichen Rand der Prachuap Bucht gemacht, dort gibt es ein paar Zeitgenossen, die wirklich sehenswert sind:
Das sind die sog. südlichen Brillen Languren, einer seltenen Affenart, die nur noch hier in Thailand, Malaysia und an weiteren Orten im südostasiatischen Raum vorkommen. Sie sind total grell auf Bananen und Maiskolben. Man kann sie füttern und teilweise auch streicheln. Wirklich lustige und liebenswerte Geschöpfe. Dabei sind sie nie so aufdringlich und frech wie die Langschwanz-Makaken, siehe unseren Post aus Lop Buri. Diese frechen Gesellen gibts hier in Prachuap auch, nämlich an einem Tempelberg an der Nordseite der Bucht. Davon aber demnächst mehr.
Wir werden den haarigen Zeitgenossen noch öfter einen Besuch abstatten!
Donnerstag, 17. Dezember 2015
Endlich am Meer......
Am letzten Montag, 14.12.2015, sind wir morgends ganz früh von Banpothpisai mit einem Mini-Bus nach Bangkok gefahren. Diese Art von Transportmitteln
findet man in ganz Thailand zu güstigen Preisen. Pro Person haben wir 200 Bath bezahlt, das sind zur Zeit ca. 5 Euro.
Um die Mittagszeit sind wir wohlbehalten (was bei diesen Bussen nicht selbstverständlich ist) in Bangkok angekommen, sind dann mit einem Taxi vom Nördlichen Zentralen Busbahnhof zum Südlichen Zentralen Busbahnhof gefahren. Für 25 km haben wir nur 180 Baht bezahlt. Das Timing hatte gepaßt, es hatte nch exakt für eine Nudelsuppe gereicht und dann gings auch schon wieder weiter mit einem anderen Mini-Bus nach Prachuap Khiri Kan.
Für die knapp 600 km haben wir insgesamt ca. 9 Stunden gebraucht und pro Nase ca. 14 Euro ausgegeben.
Am Spätnachmittag sind wir dann dort angekommen. Die Ortschaft liegt direkt am Meer und mit einem für uns völlig neuen Transportmittel wurden wir dann zu unserem Hotel kutschiert.
So eine Art Moped-Taxi mit überdachtem Beiwagen. Hatte ich in der Form noch nie gesehen. Diese lustigen Gefährte sieht man hier am laufenden Band, es werden nicht nur Personen transportiert, sonder auch Waren aller Art.
Ich hatte ein Zimmer für 3 Nächte im Hotel Palm Sweet gebucht. Das Hotel hatte ausgesprochen gute Bewertungen, lag relativ zentral und war sehr preiswert. Wir bezahlten 14 Euro pro Überanchtung. Das Zimmer war ok, sauber, mit TV, Ventilator und Klimanlage. Die Matratze war ausgesprochen gut, das kleine Badezimmer mit Dusche war ebenfalls sauber.
Das Zimmer wird jeden Tag gereinigt und das Bett frisch gemacht.
Bei dem Preis von 14 Euro pro Übernachtung eigentlich alles Bestens....
Bis auf die Tatache, dass jede Nacht einige male ein mehr oder weniger langer Zug durchs Zimmer fährt!! Das Hotel liegt DIREKT an einer Bahnlinie!
Und in allen Bewertungen keinerlei Andeutung zu diesem Umstand. Sind diese Gäste / Bewerter alle taub gewesen?
Man nimmts in landesüblicher Thaimanier gelassen hin ;-))
Und jetzt haltet euch fest.... wir haben heute noch für 2 Nächte verlängert!
Die letzten 3 Tage waren nur einem einzigen Thema gewidmet: Wie finden ich eine einigermaßen passende Unterkunft für 2 oder 3 Monate. Es waren diesbezüglich 3 frustierende Tage. X Wohnungen, Appartements und Häuser angeschaut.... es war zum Teil mehr als ne Frechheit, was die Thais uns da angeboten haben. Und wir stellen absolut keine gehobenen Ansprüche.
Also morgen aufs Neue... wir werden schon irgendwie was finden.
Aus dem Grund waren wir auch noch nicht zum Schwimmen im Meer, obwohl nur wenige Minuten mit dem Moped entfernt eine absolute Traumbucht mit weißem Sand zum Baden, Faulenzen und Sonne genießen einlädt. Leider hat die Sonne zur Zeit keine richtige Chance ihre wahre Kraft zu entfalten. Es ist jeden Tag sehr diesig und der Himmel und das Meer sehen mehr grau als blau aus.
Deshalb schließe ich den heutige Post (ich bin hundemüde) mit 3 Fotos von der AO MANAO BUCHT (heißt übersetzt Zitronen Bucht), die aber von mir, mangels der natürliche Farben, mittels digitaler Technik etwas verändert wurden:
Wenn mal richtig gutes Licht vorhanden ist, dann zeige ich euch die Bucht, wie sie tatsächlich aussieht.
findet man in ganz Thailand zu güstigen Preisen. Pro Person haben wir 200 Bath bezahlt, das sind zur Zeit ca. 5 Euro.
Um die Mittagszeit sind wir wohlbehalten (was bei diesen Bussen nicht selbstverständlich ist) in Bangkok angekommen, sind dann mit einem Taxi vom Nördlichen Zentralen Busbahnhof zum Südlichen Zentralen Busbahnhof gefahren. Für 25 km haben wir nur 180 Baht bezahlt. Das Timing hatte gepaßt, es hatte nch exakt für eine Nudelsuppe gereicht und dann gings auch schon wieder weiter mit einem anderen Mini-Bus nach Prachuap Khiri Kan.
Für die knapp 600 km haben wir insgesamt ca. 9 Stunden gebraucht und pro Nase ca. 14 Euro ausgegeben.
Am Spätnachmittag sind wir dann dort angekommen. Die Ortschaft liegt direkt am Meer und mit einem für uns völlig neuen Transportmittel wurden wir dann zu unserem Hotel kutschiert.
So eine Art Moped-Taxi mit überdachtem Beiwagen. Hatte ich in der Form noch nie gesehen. Diese lustigen Gefährte sieht man hier am laufenden Band, es werden nicht nur Personen transportiert, sonder auch Waren aller Art.
Ich hatte ein Zimmer für 3 Nächte im Hotel Palm Sweet gebucht. Das Hotel hatte ausgesprochen gute Bewertungen, lag relativ zentral und war sehr preiswert. Wir bezahlten 14 Euro pro Überanchtung. Das Zimmer war ok, sauber, mit TV, Ventilator und Klimanlage. Die Matratze war ausgesprochen gut, das kleine Badezimmer mit Dusche war ebenfalls sauber.
Das Zimmer wird jeden Tag gereinigt und das Bett frisch gemacht.
Bei dem Preis von 14 Euro pro Übernachtung eigentlich alles Bestens....
Bis auf die Tatache, dass jede Nacht einige male ein mehr oder weniger langer Zug durchs Zimmer fährt!! Das Hotel liegt DIREKT an einer Bahnlinie!
Und in allen Bewertungen keinerlei Andeutung zu diesem Umstand. Sind diese Gäste / Bewerter alle taub gewesen?
Man nimmts in landesüblicher Thaimanier gelassen hin ;-))
Und jetzt haltet euch fest.... wir haben heute noch für 2 Nächte verlängert!
Die letzten 3 Tage waren nur einem einzigen Thema gewidmet: Wie finden ich eine einigermaßen passende Unterkunft für 2 oder 3 Monate. Es waren diesbezüglich 3 frustierende Tage. X Wohnungen, Appartements und Häuser angeschaut.... es war zum Teil mehr als ne Frechheit, was die Thais uns da angeboten haben. Und wir stellen absolut keine gehobenen Ansprüche.
Also morgen aufs Neue... wir werden schon irgendwie was finden.
Aus dem Grund waren wir auch noch nicht zum Schwimmen im Meer, obwohl nur wenige Minuten mit dem Moped entfernt eine absolute Traumbucht mit weißem Sand zum Baden, Faulenzen und Sonne genießen einlädt. Leider hat die Sonne zur Zeit keine richtige Chance ihre wahre Kraft zu entfalten. Es ist jeden Tag sehr diesig und der Himmel und das Meer sehen mehr grau als blau aus.
Deshalb schließe ich den heutige Post (ich bin hundemüde) mit 3 Fotos von der AO MANAO BUCHT (heißt übersetzt Zitronen Bucht), die aber von mir, mangels der natürliche Farben, mittels digitaler Technik etwas verändert wurden:
Wenn mal richtig gutes Licht vorhanden ist, dann zeige ich euch die Bucht, wie sie tatsächlich aussieht.
Dienstag, 15. Dezember 2015
13.12.2015 - Chinesisches Drachenfest in Banpothpisai
Am Sonntag Abend haben wir noch kurz das Drachenfest in Banpothpisai besucht. Es ist wie ein kleines Volksfest, mit Schaustellern, kleineren Fahrgeschäften, Buden, Essensständen und anderen Anbietern von allerlei Krimskrams. Es ist in der Hauptsache auch ein Fest für Kinder!
Und ein sehr lautes Fest!!! Alle, die was anzubieten haben, schreien in ihre Mikrofone, als gäbe es am nächsten Tag absolut nichts mehr zu kaufen. Das ganze Festgelände wurde von riesigen Lautsprecherboxen beschallt, dass es einem so manches mal in den Ohren weh tat. Die Thais müssen echt alle einen Hörschaden haben.
Die ganze Gegend kommt zu diesem Fest, es gibt nach 20:00 Uhr so gut wie keine Parkplätze mehr ums Festgelände herum, so dass die ansonsten doch extrem "lauffaulen" Thais für ihre Verhältnisse weite Strecken zu Fuß gehen müssen. Es sind hauptsächlich Familien, die dieses Fest besuchen.
Wie schon erwähnt, gab es auch jede Menge Stände mit landestypischen Leckereien. Frisch frittierte Krabbeltiere aller Art.....
Mir hat es diesmal jedoch was ganz Besonderes total angetan. So was Leckeres habe ich noch selten probiert: Frisch gegrillte Vögel.....
Um was für Vögel es sich da gehandelt hat, konnte mir keiner sagen. Es waren auf jeden Fall Vögel in der Größenordnung von Wachteln. Extrem lecker mariniert und gegrillt und dann mit Sesam bestreut. Ein solches Vögelchen kostet 30 Baht, das sind ca. 90 Cent.
Und ein sehr lautes Fest!!! Alle, die was anzubieten haben, schreien in ihre Mikrofone, als gäbe es am nächsten Tag absolut nichts mehr zu kaufen. Das ganze Festgelände wurde von riesigen Lautsprecherboxen beschallt, dass es einem so manches mal in den Ohren weh tat. Die Thais müssen echt alle einen Hörschaden haben.
Die ganze Gegend kommt zu diesem Fest, es gibt nach 20:00 Uhr so gut wie keine Parkplätze mehr ums Festgelände herum, so dass die ansonsten doch extrem "lauffaulen" Thais für ihre Verhältnisse weite Strecken zu Fuß gehen müssen. Es sind hauptsächlich Familien, die dieses Fest besuchen.
Wie schon erwähnt, gab es auch jede Menge Stände mit landestypischen Leckereien. Frisch frittierte Krabbeltiere aller Art.....
Mir hat es diesmal jedoch was ganz Besonderes total angetan. So was Leckeres habe ich noch selten probiert: Frisch gegrillte Vögel.....
Samstag, 12. Dezember 2015
11.12.2015 - Ausflug zum Khlong Lan Nationalpark
Gestern haben wir einen schönen Ausflug in Richtung Kamphaeng Phet gemacht. Ein paar Kilometer vor dieser Provinzhauptstadt zweigt eine Straße nach links ab in Richtung von 3 Nationalparks. Und einem davon, dem Khlong Lan Nationalpark, wollten wir einen Besuch abstatten, da es dort 2 Wasserfälle zu besichtigen gibt.
Die Fahrt dorthin führte uns durch wirklich sehr schöne Landschaften, viel abwechslungsreicher als hier die Gegend um Dong Khu und Banphotpisai. Auch die Dörfchen wirkten viel "aufgeräumter" und sauberer. An den Ortsdurchfahrtsstraßen sahen wir sogar vor fast jedem Haus Mülltonnen aufgestellt, wow.... da sollten sich die Leutchen hier in der Gegend mal ne Scheibe von abschneiden.
Das Landschaftsprofil war sehr hügelig und in der Ferne konnten wir schon die ersten Bergketten sehen.
In den 3 Nationalparks gibt es 3 richtig hohe Berge zwischen 1.646 m und 2.152 m Höhe. Laut Karte, die wir dabei hatten, führte eine Straße mitten durch die Berge durch bis zu einer Ortschaft namens Huai Nam Yen. Bis dort wollte ich eigentlich fahren. Von dort aus sind es dann nur noch ca. 70 km bis zur Grenze von Myanmar.
Wir waren allerdings etwas spät dran und erreichten den ersten Wasserfall erst gegen 13:00. Wir hatten uns einmal richtig verfahren und mussten wieder umdrehen.
Die Fahrt dorthin führte uns durch wirklich sehr schöne Landschaften, viel abwechslungsreicher als hier die Gegend um Dong Khu und Banphotpisai. Auch die Dörfchen wirkten viel "aufgeräumter" und sauberer. An den Ortsdurchfahrtsstraßen sahen wir sogar vor fast jedem Haus Mülltonnen aufgestellt, wow.... da sollten sich die Leutchen hier in der Gegend mal ne Scheibe von abschneiden.
Das Landschaftsprofil war sehr hügelig und in der Ferne konnten wir schon die ersten Bergketten sehen.
In den 3 Nationalparks gibt es 3 richtig hohe Berge zwischen 1.646 m und 2.152 m Höhe. Laut Karte, die wir dabei hatten, führte eine Straße mitten durch die Berge durch bis zu einer Ortschaft namens Huai Nam Yen. Bis dort wollte ich eigentlich fahren. Von dort aus sind es dann nur noch ca. 70 km bis zur Grenze von Myanmar.
Wir waren allerdings etwas spät dran und erreichten den ersten Wasserfall erst gegen 13:00. Wir hatten uns einmal richtig verfahren und mussten wieder umdrehen.
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