auf dem Gipfel des Khao Lo Muak

auf dem Gipfel des Khao Lo Muak
.....einfach nur glücklich !!

Mittwoch, 24. Mai 2017

Ohne Fahrrad wäre Thailand nur halb so schön :-)

JA, das stimmt! Thailand kann man sehr gut kennen lernen, wenn man mit dem Bike unterwegs ist. Das machen natürlich die meisten der 34 Millionen Urlauber, die 2016 das Land besuchten, ganz sicher nicht. Wenn man Thailand mit dem Fahrrad bereist, ist man ein "Außerirdischer", die Thais können es sich nicht vorstellen, dass man größere Entfernungen mit dem Fahrrad bewältigt. Natürlich ist das Fahrradfahren, auch das sportive Biken, sehr in Mode gekommen in Thailand, nicht zuletzt seit die landesweite Großveranstaltung "Biking for Dad" so erfolgreich eingeschlagen hat. Ganz Thailand hat sich 2015 / 2016 auf den "Drahtesel" gesetzt und ist zu Ehren des Königs Bhumibol (verstorben am 3.10.2016) und seiner Frau Sirikit Radtouren gefahren.
Sportlich gesehen tut sich echt viel in Sachen Fahrrad, man sieht täglich Radgruppen mit ihren Rennrädern trainieren, Fahrradgeschäfte gibt es fast überall, es entsteht sogar ein Markt für gebrauchte Bikes! 

Da wir auch schon in D gerne und lange auf dem Fahrrad unterwegs waren, war es klar, dass wir auch in Thailand das Bike am liebsten täglich nutzen.
Unsere morgendliche Bike-Runde vor dem Frühstück (ca. 20 km) hat sich fest etabliert :-)
Wer den Blog schon von Anfang an verfolgt weiß, dass wir schon sehr schöne Touren gefahren sind. In diesem Winter haben wir unser "Biker Portfolio" um einige traumhafte Touren ergänzt. 

Am 24.1.2017 haben wir eine ganz tolle Tour gemacht, bisher unsere längste Tour. Wieder zu Hause angekommen, hatten wir 92 km in den Beinen und das bei knackigen Temperaturen.

Die Tour verlief von Pran Buri nach Prachuap Khiri Khan. 
Die Tour habe ich über Google Maps aufgezeichnet.
Von der Tour selbst gibt es eigentlich nur sehr langweilige Fotos, deshalb wird auch nix eingestellt auf unseren Blog. 
ABER: Pran Buri befindet sich nördlich von Prachuap Khiri Khan. Wie sind wir denn dort hin gekommen um unsere Tour von dort aus zu starten?
Mit dem Zug natürlich :-) Und diesmal nicht 1. Klasse, sonder thailändische "3. Klasse", d.h. dort wo die Thailänder umsonst mitfahren dürfen. 
Wer natürlich nicht umsonst fahren durfte war der "Farang", also ich und die beiden Fahrräder. Der Fahrpreis hielt sich echt in Grenzen.... 1 "Farang" und 2 Bikes kosteten keine 2 Euro...... für 1 Stunde und 30 Minuten Fahrzeit.

Es war ne tolle Erfahrung in der sog. "Holzklasse" mitzufahren. Wer Thailand authentisch erleben möchte, muss das unbedingt machen. Das ist Thailand, wie man es in den Touristenorten nicht kennen lernen wird, einfach so wie es ist. Authentisch eben, im Positiven wie im Negativen.

Es ist voll in diesen Waggons, sehr voll. Wenn man keinen Platz zum Sitzen mehr findet, dann steht man eben  -  wie wir, die ganze Strecke bis nach Pran Buri. 1 1/2 Stunden :-(
Manche setzten sich auch draußen auf die Stufen der Waggontüre, obwohl es laut Beschilderungen verboten ist. Die Schaffner stört das nicht. 
Überhaupt die Schaffner im Zug, echt höflich und hilfsbereit sind sie. Haben unsere Bikes, die mit im Waggon transportiert wurden sehr schön zusammengebunden, so dass auch ja nix passiert. 
Von den Mitreisenden wurden wir ziemlich angegafft im Abteil. Ne Thai mit einem Farang in Radklamotten fährt halt auch nicht jeden Tag im Zug mit.

Da viele Thais lange Strecken mit diesem Verkehrsmittel zurücklegen, vom Süden Thailands bis nach Bangkok sind es sicher 10 Stunden, muss auch gegessen und getrunken werden. Hier kommen die Getränke- und Essenshändler ins Spiel. Die gehen die Abteile auf und ab und verkaufen alles mögliche. Gegrillte Hühnerspieße, Klebreis, Obst, Wasser, Säfte, aber kein Alkohol. Der ist streng verboten und man wird bestraft, wenn man im Zug Alkohol trinkt.

Und was machen die Thais mit den Abfällen? Da es richtig heiß ist in den Abteilen, sind alle Fenster des Waggons geöffnet, d.h. jeder schmeißt seinen Abfall, egal ob organisch oder synthetisch, einfach nach hinten raus ins Freie.
Ist schon irgendwie befremdlich!!!

Am Bahnhof von Pran Buri haben wir schnell unsere Strecke gefunden, die wir dann in ca. 4 Stunden bis nach Hause geradelt sind. War echt ne schöne Tour :-)
Nachfolgend noch ein paar Fotos zum Thema "Zug fahren in Thailand".


Waage auf dem Bahnhof in Prachuap

volles Zugabteil


Luftiger Sitzplatz im Zug


Die nächsten Biketouren fanden dann ab dem 1.2.2017 im Raum Ranong statt. Wir mussten nach Ranong (ca. 300 km südlich von Prachuap), da mal wieder ein Visa-Run für mich auf dem "Thai-Programm" vorgesehen war. Wir haben uns für 4 Tage in einer kleinen Unterkunft in der Nähe der "Heißen Quellen" eingemietet und von dort aus mehrere Biketouren unternommen  -  und natürlich auch den Visa-Run nach Myanmar.

unsere kleine Urwald-Lodge mit Privatparkplatz für unseren Toyota
Ranong selbst ist eine überall nach Fisch stinkende Stadt (ca. 15.000 Einwohner) direkt an der Andamanensee gelegen, wird vom Mae Nam Ranong durchflossen und liegt gegenüber dem Victoria Point, der gleichzeitig den südlichsten Punkt des Festlandes von Myanmar bildet (das ist das Ziel meines Visa-Runs).
Ranong ist eine der regenreichsten Gebiete Thailands und umgeben von einer wilden Berglandschaft und tropischem Regenwald. 

Die 1. Tour verlief entlang der Andamanensee in nördliche Richtung. Wir fuhren durch kleine Dörfer, die fast ausschließlich von Muslimen aus Myanmar bewohnt werden. Das erkennt man sehr gut daran, dass die Männer fast alle so Wickelröcke und keine Hosen tragen. 
Generell mussten wir feststellen, dass unglaublich viele "Gastarbeiter" aus Myanmar in und um Ranong leben. Und chinesisch stämmige Thais! Es hatte irgendwie den Anschein, als ob die Thais in dieser Region in der Minderheit sind.

Selbst nahe der Küste war es ein ständiges auf und ab, was wir fahren mussten. Die Steigungen hatten es teilweise echt in sich. Bonny musste einmal sogar schieben. Ziemlich ko kamen wir nach ca. 50 km am frühen Nachmittag wieder im Hotel an. 

Nachfolgend ein paar schöne Impressionen von dieser Biketour:


Pause in einer Dorfschule

Kautschuk Plantage

hier wird der Gummisaft aufgefangen

und hier wird der Kautschuk getrocknet

Frau wartet auf ein "Taxi-Longtail-Boot"

angelegter Teich für Garnelenzucht

einsame Straße durch den Urwald

kurze Rast in einem thailändischen "Tante-Emma-Laden"

kurz verschnaufen


Blick hinüber nach Myanmar
 

freundlicher Burmese zeigt uns was er da durch die Gegend karrt

das sind Mini-Garnelen......

....die in der Sonne ausgelegt und getrocknet werden. Danach werden sie zu Fischsoße verarbeitet.

kurze Rast an einem NAM TOK  =  Wasserfall

Nach unserer Rückkehr ins Hotel haben wir unseren müden Beinen ein Relaxing-Bad gegönnt. Wir sind zu den naheliegenden heißen Quellen gefahren und haben es uns dort richtig gut gehen lassen, wie man auf den nachfolgenden Fotos gut erkennen kann :-)


mit 90 Grad kommt das leicht schwefelhaltige Wasser aus dem Boden......

....und wird dann in verschiedene Becken geleitet und auf verschiedene Temperaturen abgekühlt

es gibt Becken mit 32 bis 38 Grad

Am darauf folgenden Tag sind wir dann rüber nach Myanmar um die Visaangelegenheit zu erledigen. Das ganze Prozedere hatte ich ja schon mal beschrieben im letzten Jahr. Auch diesmal war alles völlig unkompliziert und es lief alles genauso ab wie gewohnt. Wir schlenderten wieder über den Markt auf burmesischer Seite und dort haben wir einen sehr netten Burmesen kennen gelernt, dessen TelefonNr. wir nun haben. Beim nächsten Besuch dort, wird er uns das Hinterland zeigen, es ist nämlich mittlerweile Ausländern gestattet bis zu ca. 40 km von der Stadt entfernt sich aufzuhalten und das ohne ein Visum!

Hier noch ein paar schöne Fotos vom Markt in Kawthaung:












Am darauf folgenden Tag sind wir in aller Herrgottsfrühe mit den Bikes aufgebrochen. Wir fuhren in die Berge, diesmal aber richtig :-) Gleich hinter den Heißen Quellen geht es ca. 12 km bergauf und unser Ziel war der dortige Stausee. Um es vorweg zu nehmen, es war eine der schönsten Touren überhaupt bisher. Die morgendliche Stimmung war einzigartig. Wunderschöne Bilder haben sich in meinem Kopf abgespeichert. Das satte Grün der dschungelartigen Berge, die Morgenfeuchte, die wie Nebelschwaden nach oben steigt und der Morgensonne nach und nach weichen muss. Der Anstieg zum Stausee war zwar lang aber nicht extrem anstrengend. Wir sind alles flott durchgefahren und Bonny war echt gut drauf an diesem Morgen.




Am Stausee angekommen, der unglaublich klares Wasser hat, in dem sich offensichtlich jede Menge Fische tummeln, entschlossen wir uns, den See mit dem Bike zu umrunden. Wir fanden tatsächlich einen kleinen holprigen Weg, der im Laufe der zurück gelegten Kilometer immer enger wurde und schlussendlich im Nirgendwo endete. Es war also nicht möglich den See mit dem Bike zu umrunden. Die Strecke war trotzdem toll, obwohl wir alles wieder zurück fahren mussten. Keine menschlichen Geräusche außer uns beiden, nur die für den Regenwald typischen Töne waren zu hören. Es war einfach unbeschreiblich schön!! Bonny und ich haben uns irgendwie in diese Gegend verliebt und haben während der Fahrt beschlossen, dass wir nicht das letzte mal hier gewesen sind.






sogar wilde Bananen gibt es dort!!



Auf dem Rückweg trafen wir plötzlich auf einen Thai, der vor seinem Pickup stand und telefonierte. Er beendete sein Telefonat und sprach uns sofort an, wollte wissen, was wir hier oben so alleine machen. Es entwickelte sich ein nettes Gespräch und er erzählte uns, dass er genau hier, wo wir standen, ein Ferienhaus gebaut habe. Er lud uns ein mit zum Haus zu kommen. Wir stellten unsere Bikes ab und folgten ihm ein kurzes Stück den Hang hoch. Plötzlich standen wir vor einem sehr schönen Ferienhaus, welches mit wunderschöner Terrasse ausgestattet war. Solarpaneelen sorgen für die Stromversorgung, Wassertanks mit Regenwasser sind vorhanden.

Im Umkreis von einigen Kilometern gibt es keine Menschenseele. Ab und an kommen Einheimische zum Fischen an den See. 7 kg-Fische seien keine Seltenheit, erzählte uns der Thai, kleinere Fische könne man im Überfluss angeln. 
Das Überleben wäre also gut gesichert :-))

Wir haben uns die Telefonnummer vom Hausbesitzer geben lassen und wir werden kommenden Winter hier einen Monat verbringen. Mietpreis: ca. 250 Euro pro Monat. Mobiles Internet ist vorhanden, also steht der Anmietung hier nichts im Wege. 1 Monat hier oben in den Bergen stelle ich mir wunderbar vor. Ich habe mich da schon mal ein wenig eingelesen im Web, es gibt hier und in der näheren Umgebung so einiges zu erkunden :-)


wunderschön in die Natur integriertes Ferienhaus

hinter der Glastüre ist das Schlafzimmer

Blick vom Haus auf den See

Bonny im Gespräch mit dem Hausbesitzer


Sonntag, 21. Mai 2017

Hier kommt ein Lebenszeichen ;-)

Hallo zusammen, hier sind wir wieder und wollen ein Lebenszeichen von uns geben. Lange, lange nichts mehr gepostet :-((
Das hatte in den letzten Monaten zeitweise einen ganz einfachen Grund: Null Bock an den Rechner zu sitzen. Zum anderen, irgendwann ging mein Laptop in die Knie und ich war nur noch froh, dass ich eine andere Onlineaktivität mehr schlecht als recht irgendwie so hingekriegt habe. Es war echt schwierig, vernüftig zu arbeiten.

Nun gut, es ist wie es ist, wir hatten trotzdem einen tollen Winter in Thailand. Wir sind einiges rumgekommen und haben viel Neues gesehen und erlebt. Unser Toyota Hilux hat uns brave Dienste geleistet und lief immer zu vollster Zufriedenheit. Knapp 14.000 km hat er uns von A nach B gebracht, trotzdem haben wir das über 11 Jahre alte Auto kurz vor unserer Abreise verkauft. Der Verkaufspreis lag in etwa wie der Einkaufspreis, insofern haben wir nix falsch gemacht :-)
Wir werden uns im nächsten Winter nach einem neuen Auto umschauen!

Eine Neuerung gibts auf jeden Fall zu berichten. Uns gefällt die Gegend dort um Prachuap Khiri Khan herum so gut, dass wir unseren nächsten Aufenthalt dort länger gestalten werden also sonst. Wir wollen 2018 frühestens im Juni zurück nach Europa kommen. Wir haben uns in unserem Häuschen am Meer gut eingelebt und eingerichtet, eigene Möbel dazu gekauft, dass wir unsere Bleibe das ganze Jahr angemietet haben. So können wir unsere Bikes und anderen Sachen dort lassen und müssen nicht nach einer Abstellmöglichkeit suchen.
Prachuap ist einfach klasse, eine Gegend wie diese gibt es nur selten, die Leute sind in Ordnung, das Wetter ist zu 99% so wie es sein soll..... immer warm :-)
Es lebt sich hier einfach unbeschwert, Bonny und ich sind hier sehr zufrieden und glücklich.

So, das war das Intro von unserem Lebenszeichen, ich werde nun nach und nach die schönen und lesenswerten Dinge hochladen, so dass wir wieder up to date sind. 


Die 3 Buchten von Prachuap Khiri Khan   -   unvergleichlich!!

direkt vor unserer Haustüre

Donnerstag, 16. Februar 2017

Ausflug in die Vergnügungsmetropole Pattaya

Am 22.1.2017 haben wir einen 3-tägigen Ausflug nach Pattaya gemacht. Dieses riesige Urlaubszentrum liegt ca. 150 km südöstlich von Bangkok direkt am Golf von Thailand und ca. 420 km entfernt von Prachuap Khiri Khan. 
Pattaya ist eines der ältesten Seebäder Thailands und jedes Jahr kommen Millionen von Touristen aus aller Welt in diese Stadt, welche sich ca. 15 km entlang des Meeres ausgedehnt hat und ein fast unendlich erscheinendes Angebot an Nachtclubs, Bars, Restaurants, Freizeitaktivitäten und Übernachtungsmöglichkeiten anbietet. Berüchtigt ist das Vergnügungs- und Sexviertel rund um die "Walking Street".

Der Grund für unseren Ausflug war, dass eine Cousine von Bonny, dort mit ihrem holländischen Mann Urlaub machte und Bonny die beiden unbedingt mal wieder sehen wollte. Ihre Cousine lebt normalerweise in Amsterdam.
Nach ca. 4 1/2 Stunden Fahrt ohne Staus kamen wir in Pattaya an und verabredeten uns am Strand von Jomtien, der einige km weiter südlich liegt. Dieser Ortsteil ist weniger überlaufen als Pattaya selbst. Ihre Cousine brachte uns zu Ihrem Resort, wo wir dann für 2 Nächte eingecheckt haben.

Nach dem ersten "Hallo" mit Ihrem Mann und ein paar kühlen Bierchen, machten wir uns frisch und gingen zusammen Abend essen. Die Restaurants sind alle Thai-International gemischt, man findet alles was das "Gourmet-Herz" begehrt. Wir waren in einem Laden, der Thaigerichte und auch italienisches Essen angeboten hat. Die Pizzen, die an unserem Tisch vorbei getragen wurden, dufteten so phantastisch, dass ich nicht nein sagen konnte und mir auch eine bestellte. Sie schmeckte wirklich ausgezeichnet!!

Nach dem Essen fuhren wir mit einem sog. "Baht-Bus" (das sind so Sammeltaxis, die immer eine bestimmte Strecke abfahren und man bezahlt immer den gleichen Fahrpreis  -  10 Baht  -  egal wie weit man mitfährt) von Jomtien nach Pattaya City um uns dort in die "Walking Street" zu stürzen.
Dieses Zentrum des Vergnügens ist nur ca. 750 m lang und am Abend für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Man kann also in aller Gemütlichkeit dort an unzähligen Go-Go-Bars, Bierkneipen, die zur Straße hin offen sind und Discos vorbeischlendern. Fast überall sieht man leicht bekleidete, meist junge Thaifrauen, die auf Kundschaft warten oder sonstige Schlepper, die einen in eine "Ping-Pong-Show" überreden wollen. 
Das Publikum ist wirklich international, aus aller Herren Länder kommen die Menschen hier her. Ganze Reisegruppen mit Reiseführer werden dort durchgeschleust.

Es ist wirklich spannend und machte Spaß in dieser "Halbwelt" sich ein paar Stunden aufzuhalten und das Treiben zu beobachten. Wenn man ein geschultes Auge hat, sieht man den einen oder anderen Junkie auf der Suche nach einem Kiunden oder seinem Dealer und natürlich auch ganz zwielichtige Typen, mit denen man besser keinen Kontakt haben sollte ;-) 
Denn die Kriminalität in Pattaya ist hoch. Vorallem nach Mitternacht sollte man sich in den Nebensträßchen nicht mehr aufhalten. Raubüberfälle sind an der Tagesordnung. Sehr häufig liest man in den Medien auch von Tötungsdelikten. Die organisierte Kriminalität ist existent in Pattaya, erst vor einigen Wochen hat ein Brite, der schon viele Jahre hier lebt, das mit dem Leben bezahlt. Er wurde von einem "Auftragskiller" am hellichten Tag in seinem Porsche mit 2 Schüssen liquidiert. Die Täter wurden von einer Überwachungskamera bei der Tat gefilmt und das Video war dann tagelang im Web zu sehen.

Wir haben den Abend auf jeden Fall genossen, schaut euch einfach hier ein paar "Pattaya Fotos" an:



 





Boonrod und Boonrod :-)




bei uns in Prachuap kostet sowas 20 Baht



viel Geld brauchst du in Pattaya, alles ist deutlich teurer also sonst wo




Am nächsten Tag haben Bonny und ich uns die Gegend um Jomtien etwas angeschaut. Je weiter südlicher man am Meer entlang fährt, desto ruhiger wird es. An einem Pier wurden massenweise Motorboote aus dem Wasser gezogen. Ist die Saison schon zu Ende oder was? Das konnte doch nicht sein! Erst die Nachfrage bei einem der Boots-Schlepper brachte die Antwort: Die mussten alle an einem Tag raus aus dem Meer und zur einer technischen Überprüfung.
Das besondere daran war, wie die Traktoren die Boote aus dem Meer geholt haben und dann oben am Pier jeweils einem Pickup übergaben, der die Boote dann zum "TÜV" gefahren hat. 

Seht selbst:



Jomtien in Blickrichtung Pattaya (Norden)
   
Jomtien in Blickrichtung Süden

Hier noch 3 schöne Strandszenen :-))




Hoffentlich krieg ich jetzt keinen Ärger wegen "Recht am eigenen Bauch... äh eigenen Bild"

Am Abend sind wir dann noch zusammen auf dem Nachtmarkt in Jomtien geschlendert. Eigentlich nix besonderes, ganz nach dem Motto: Kennst du einen Nachtmarkt in Thailand, dann kennst du meist alle ;-) 
War ganz nett und ein paar schöne Fotomotive gab es auf jeden Fall.


hier sucht man sich den entsprechenden Becher aus, der wird dann in einen leckeren Frucht-Shake umgewandelt :-)